
Der Protestzug mit rund 700 Menschen zog vom Stadtteil Kreuzberg los. Nach Polizeiangaben wurden mehr als zehn Menschen festgenommen. Grund war demnach die Verwendung verbotener Kennzeichen gewesen, darunter Symbole der Terrororganisation Hamas. Unter den Demonstrierenden war auch die schwedische Umweltaktivistin Greta Thunberg.
Schon am Nachmittag hatte es in der Hauptstadt eine propalästinensische Kundgebung gegeben, ebenso in weiteren Städten. Zugleich hatten Gedenkveranstaltungen stattgefunden. Die zentrale Feier gab es auf dem Bebelplatz in Berlin-Mitte. Auf X verurteilte Bundespräsident Steinmeier den Überfall als den schlimmsten Anschlag auf jüdisches Leben seit dem Holocaust.
Diese Nachricht wurde am 08.10.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
