US-Hinrichtung
Auch Australien will Livestream verhindern

Die Pläne der US-Regierung, die Hinrichtung eines verurteilten Attentäters live im Internet zu übertragen, stoßen weiter auf internationale Kritik.

    Der australische Premierminister Anthony Albanese spricht im Parlamentsgebäude in Canberra.
    Australiens Premierminister will den Livestream der Hinrichtung in den USA verhindern (Archivbild). (AAP / dpa / Lukas Coch)
    Australiens Premierminister Albanese sagte in Canberra, er werde alles dafür tun, um zu verhindern, dass Menschen in Australien die Hinrichtung im Internet verfolgen könnten. Zuvor hatte die EU-Kommission die Betreiber von Social Media-Plattformen gewarnt, die Übertragung zu zeigen. Die Tech-Konzerne müssten ihre Jugendschutzverpflichtungen einhalten, teilte ein Sprecher in Brüssel mit. Der Meta-Konzern, zu dem Facebook und Instagram gehören, verbietet zum Beispiel explizit Livestreams von Hinrichtungen.
    US-Verteidigungsminister Hegseth hatte sein Vorhaben damit begründet, dass Menschen die Konsequenzen von Terrorakten sehen müssten. Sollte es zu der Militärhinrichtung kommen, wäre es die erste in dieser Form seit 1945.

    Mehr zum Thema

    USA - Geplanter Livestream bei Hinrichtung sorgt für Entsetzen
    Diese Nachricht wurde am 13.10.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.