
Wie sein Anwalt mitteilte, werden dem 71-Jährigen Wirtschaftsbetrug mit erheblichem finanziellem Schaden sowie Urkundenfälschung vorgeworfen. Während Matolcsys Amtszeit von 2013 bis 2025 waren durch Immobilien- und Investitionsgeschäfte mit von ihm gegründeten Stiftungen rund eine halbe Milliarde Euro an öffentlichen Geldern verschwunden. Der ungarische Rechnungshof deckte den Vermögensverlust im vergangenen Jahr auf.
Matolcsy galt als einer der engsten Vertrauten des früheren ungarischen Regierungschefs Orban.
Diese Nachricht wurde am 21.10.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
