
Wie das Unternehmen mitteilte, nehmen seit heute Beschäftigte von "DB Regio" in Rheinland-Pfalz, Baden-Württemberg, Hessen und im Saarland an dem Pilotprojekt teil. Die Audiofunktion solle neben der Bild-Aufzeichnung im Falle von Konflikten mit Fahrgästen mögliche Übergriffe dokumentieren. Die Bahn verspricht sich davon eine deeskalierende Wirkung und eine bessere Aufklärung von Straftaten. Nach der Pilotphase soll die Tonaufzeichnung schrittweise bundesweit eingeführt werden.
Allein in den ersten sechs Monaten des Jahres kam es laut "DB Regio" zu fast 1.000 Übergriffen auf Beschäftigte. Darunter waren 781 Fälle etwa von Schubsen oder Bespucken sowie 185 Fälle versuchter Körperverletzung. In 22 Fällen kam es zu schweren Körperverletzungen.
Diese Nachricht wurde am 05.10.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
