Enteignungspläne der Linken
Bauministerin Hubertz: Vergesellschaftsverbot soll schnellstmöglich kommen

Bundesbauministerin Hubertz will rasch ein Gesetz gegen die Vergesellschaftung von Wohnraum auf den Weg bringen.

    Bundesbauministerin Verena Hubertz (SPD) spricht im Plenarsaal im Bundestag.
    Bundesbauministerin Verena Hubertz (SPD) (picture alliance / dpa / Michael Kappeler)
    Eine Vergesellschaftung sei teuer und schaffe keine einzige Wohnung, sagte die SPD-Politikerin dem Portal "t-online". Die Kosten lägen im zweistelligen Milliardenbereich. Damit könnte man ganze Stadtteile bauen. Zudem fragten sich Wohnungsunternehmen, ob ihre Investitionen noch sicher seien. Man brauche mehr Wohnungen und bessere Spielregeln auf dem Wohnungsmarkt. Es gelte, die Mieter zu schützen, aber auch Investitionen, meinte Hubertz.
    Die Vergesellschaftung großer Wohnungskonzerne ist vor allem in Berlin Thema: Die Linke hatte nach ihrem Wahlsieg im September angekündigt, an entsprechenden Plänen festzuhalten. Das Vorhaben könnte zu einem zentralen Konfliktpunkt in den Sondierungsgesprächen mit SPD und Grünen werden. 
    Diese Nachricht wurde am 16.10.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.