
Das berichtet die Gewerkschaft IG Metall unter Verweis auf eine Information des Betriebsrats. Demnach habe der Konzernvorstand die Personalverantwortlichen weltweit dazu angewiesen, jegliche Entgelterhöhungen auszusetzen. Die Vorgabe soll bereits seit Anfang Oktober gelten. Zuvor hatte die "Süddeutsche Zeitung" über die Pläne berichtet.
Der Europäische und Weltkonzern-Betriebsrat bezeichnete das Vorgehen des Konzernvorstands als absurd. Es sei Wunschdenken, dass man den Beschäftigten jahrelang Reallohnverluste verordnen könne, hieß es in einer Stellungnahme
Volkswagen steckt wie andere deutsche Autobauer in einer Krise. Der Aufsichtsrat hatte Anfang September einem Sanierungskonzept zugestimmt, wonach in den kommenden Jahren weltweit weitere 50.000 Stellen gestrichen werden sollen - zusätzlich zu dem bereits vereinbarten Abbau von 50.000 Arbeitsplätzen. Zudem ist die Existenz von vier Werken in Deutschland bedroht.
Diese Nachricht wurde am 19.10.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.





