
Das Cybersicherheitsunternehmen WIZ schätzt, dass etwa 70 Prozent aller Internetseiten die betroffene Programmiersprache verwenden. Die Zahl lässt sich allerdings nicht unabhängig überprüfen. Nachdem die Sicherheitsprobleme bekannt geworden waren, hatten Regierungsbehörden und Unternehmen weltweit gestern zahlreiche Internetseiten vorsorglich abgeschaltet, bis ein bereitgestelltes Sicherheitsupdate installiert wurde. Inzwischen funktionieren viele Webseiten wieder.
Auch Behörden in Deutschland, Frankreich, Belgien und den Niederlanden waren betroffen, ebenso zeitweise das Online-Lexikon Wikipedia und einzelne Apps. In Deutschland hat das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik bislang keine Fälle festgestellt, in denen die Schwachstellen ausgenutzt wurden. International berichtet der Internetdienstleister Cloudflare jedoch von festgestellten Angriffen.
Diese Nachricht wurde am 22.10.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.








