Wirtschaft
Steinmeier wirbt für Zusammenarbeit mit China bei Entwicklung von E-Autos

Bundespräsident Steinmeier hat zum Auftakt seines Staatsbesuchs in China für eine engere Kooperation im Automobil-Bereich geworben. Man solle selbstbewusst agieren, was die technologische Zusammenarbeit angehe, sagte Steinmeier nach dem Besuch eines Entwicklungszentrums von Volkswagen in der östlichen Provinz Anhui. Wenn Entwicklungen in China erfolgreich seien, könnten sie in Deutschland und Europa übernommen werden.

    Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier steigt an einem Standort der Volkswagen Group China aus einem Aura T6 Volkswagen, in dem ein Fahrerassistenzsystem des spezialisierten Unternehmens "Carizon" von Volkswagen China verbaut ist.
    Bundespräsident Steinmeier in China (Katharina Kausche/dpa)
    Die Anlage in der Stadt Hefei ist laut dem VW-Konzern das größte Entwicklungszentrum außerhalb Deutschlands. Steinmeier betonte, etwa 3.000 Ingenieure und Tech-Spezialisten arbeiteten dort an der Entwicklung intelligenter und voll vernetzter Elektroautos. Damit nehme Volkswagen Anteil an der "stürmischen technologischen Entwicklung", die in China stattfinde.
    Steinmeier bleibt noch bis Samstag in der Volksrepublik. Am Freitag wird er in Peking zu Gesprächen mit Ministerpräsident Li Qiang und Staatspräsident Xi Jinping erwartet.

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    Diese Nachricht wurde am 27.10.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.