Altersvorsorge
Bundestag diskutiert über geplante Frühstartrente

Der Bundestag diskutiert zur Stunde über die sogenannte Frühstartrente. Der finanzpolitische Sprecher der Unionsfraktion, Günzler, lobte, man schaffe den Einstieg in die kapitalgedeckte private Altersvorsorge bereits bei Kindern. Die Opposition übte Kritik.

    Fritz Güntzler (CDU/CSU) spricht im Plenarsaal des Bundestages einer Debatte zur geplanten Frühstartrente.
    Fritz Güntzler (CDU/CSU) spricht im Plenarsaal des Bundestages einer Debatte zur geplanten Frühstartrente. (picture alliance / dpa / Celine Frohnapfel)
    Günzler führte aus, es sei auch gut, dass die Menschen sähen, dass der Kapitalmarkt nicht schlecht sei. Der SPD-Haushaltspolitiker Thews sprach von einem Schritt, der vielen Menschen beim Aufbau einer vernünftigen Altersversorgung helfe.
    Die rentenpolitische Sprecherin der AfD-Fraktion, Schielke-Ziesing, kritisierte den vom Staat eingezahlten Betrag als zu niedrig. Das eigentliche Problem sei das heruntergewirtschaftete Rentensystem. Der Grünen-Abgeordnete Schmidt monierte, die Frühstartrente zementiere soziale Ungleichheit. Die rentenpolitische Sprecherin der Linksfraktion, Vollath, bezeichnete das Vorhaben als Steuergeschenk für die Finanzbranche.
    DieFrühstartrente sieht vor, dass jedes Kind ab sechs Jahren zehn Euro pro Monat vom Staat bekommt, die in ein Vorsorgedepot fließen. Eltern können den Betrag auf rund 7.000 Euro jährlich erhöhen. Auszahlungen sollen ab dem 65. Geburtstag möglich sein.
    Diese Nachricht wurde am 16.10.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.