Medienbericht
Bundeswehr sieht sich von russischer Sabotage bedroht

Die Bundeswehr sieht sich durch mögliche russische Sabotageakte bedroht.

    Drei Transportflugzeuge Airbus A400M der Luftwaffe der Bundeswehr stehen auf dem Fliegerhorst Wunstorf. Man sieht sie von außerhalb eines Zauns.
    Drohnenfund: Der Fliegerhorst Wunstorf der Bundeswehr. (picture alliance / dpa / Julian Stratenschulte)
    Das berichten WDR und Süddeutsche Zeitung. Den beiden Medien liegt eine interne Lageeinschätzung der Streitkräfte vor. Demnach wird die Gefahr russischer Anschläge auf militärische Einrichtungen in Deutschland als "erheblich" eingestuft. Die zweithöchste Gefahren-Kategorie sei nach mehreren Vorfällen ausgerufen worden; dazu gehöre etwa der Anschlagsversuch auf dem Flughafen Leipzig/Halle und ein Drohnenfund am Fliegerhorst im niedersächischen Wunstorf.
    Die Bundeswehr hält eine weitere Verschärfung der Lage für möglich. Laut Einschätzungen der Nachrichtendienste sei mit weiteren Aktionen in naher Zukunft zu rechnen.
    Auch Bundeskanzler Merz warnte erneut vor dem Vorgehen Russlands. Er sagte auf einer Veranstaltung in Berlin, Moskau wolle die seit dem Ende des Kalten Krieges herrschende politische Ordnung in Europa fundamental angreifen.
    Diese Nachricht wurde am 21.10.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.