
In Köln versammelten sich nach Angaben der Polizei mehrere tausend Menschen. Aus Berlin, Frankfurt am Main, München, Nürnberg, Mannheim und Erfurt wurden mehrere hundert Teilnehmer gemeldet. Teilweise fiel der Zulauf geringer aus als erwartet. Zu den Protesten aufgerufen hat die Initiative "Gen Z regelt". Sie fordert mehr Geld für Schulen, Maßnahmen gegen steigende Lebenshaltungskosten, soziale Gerechtigkeit und für mehr Klimaschutz. Eine Wehrpflicht lehnt sie ab. Reportern zufolge gab es auf mehreren Kundgebungen auch pro-palästinensische Solidaritätsbekundungen.
Die Organisatoren hatte zu friedlichem Protest aufgerufen. Einige Geschäfte haben dennoch geschlossen, weil die Betreiber - ähnlich wie zuletzt in Frankreich - Vandalismus und Plünderungen fürchten. Die Polizei ist bundesweit mit zahlreichen Kräften im Einsatz.
Diese Nachricht wurde am 31.10.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.






