
Sie sagte der Deutschen Presse-Agentur, es sei traurig, dass friedlicher Protest teilweise kaum mehr möglich sei. Für einige sei es der perfekte Deckmantel für Gewalt und Ausschreitungen gewesen. Der hessische Ministerpräsident Rhein, CDU, äußerte sich schockiert. Wer sich so verhalte, wie die Angreifer in der Innenstadt von Frankfurt am Main, stelle sich außerhalb der Gesellschaft. Dort waren nach einer friedlichen Demonstration Polizisten angegriffen, Scheiben eingeschlagen und Geschäfte geplündert worden.
Die Organisatoren der Kundgebungen hatten ausdrücklich zu einem Protest ohne jegliche Gewalt aufgerufen. Aus mehreren Städten - wie etwa Köln und Hamburg - berichteten Reporter jedoch, dass sich Extremisten und Randalierer gezielt unter die friedlichen Demonstranten gemischt hätten.
Zehntausende waren bundesweit dem Aufruf der Gruppierung "GenZ regelt" zu Protesten gefolgt. Sie hatten sich in mehr als 30 Städten versammelt und forderten mehr Geld für Schulen, Maßnahmen gegen steigende Lebenshaltungskosten, soziale Gerechtigkeit und mehr Klimaschutz. "GenZ" ist ein Begriff für die Altersgruppe der heute 14- bis 29-Jährigen.
Diese Nachricht wurde am 01.11.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.







