
Demzufolge arbeiteten Ende des vergangenen Jahres 496.000 Menschen weniger in der Industrie als noch zu Beginn des Jahres 2019. Das war ein Rückgang von 7,1 Prozent. Laut Ifo traf es vor allem traditionelle deutsche Kernbranchen: So seien die Autoindustrie und ihre Zulieferer, Hersteller von Metallerzeugnissen sowie Maschinenbauunternehmen gemeinsam für fast 60 Prozent des Stellenabaus verantwortlich.
Der Dienstleistungssektor legte hingegen deutlich zu - um insgesamt 2,2 Millionen Arbeitsplätze. So entstanden vor allem im Gesundheits- und im Sozialwesen neue Stellen. Die Untersuchung basiert auf der Beschäftigungsstatistik der Bundesagentur für Arbeit. Selbstständige, Beamte und Minijobber gehen in die Statistik nicht ein.
Diese Nachricht wurde am 19.10.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
