
Grünen-Fraktionschefin Haßelmann sagte der "Rheinischen Post", sie sei tief erschrocken über die brutale Gewalt und Zerstörungswut. Gleichzeitig hätten viele Menschen friedlich gegen große Probleme im Bildungswesen und steigende Lebenshaltungskosten demonstriert. Diese müssten auch Gehör finden.
Die stellvertretende Fraktionsvorsitzende der Linken, Bünger, betonte, Gewalt könne niemals Teil der Lösung sein. Die Proteste seien aber auch Ausdruck einer großen Verzweiflung. Immer mehr Menschen hätten das Vertrauen verloren, dass sich ihre Lebensverhältnisse noch verbesserten.
Nach Meinung des CDU-Bundestagsabgeordneten Bury sollte Deutschland die gewalttätigen Proteste in Frankreich als - Zitat - "doppelte Warnung" nehmen. Zum einen sehe man dort, was passiere, wenn Linksextremismus unterschätzt und verharmlost werde, sagte der Vorsitzende der Deutsch-Französischen Parlamentarischen Versammlung der Zeitung. Zum anderen zeige sich, dass die Menschen das Zutrauen in die politische Mitte verlören, wenn notwendige Reformen blockiert würden. Links und rechts davon machten sich Extremisten breit.
Die AfD-Fraktionschefin Weidel bezeichnete die Ausschreitungen in Frankreich als Alarmsignal "für ganz Europa". Als Ursache nannte sie offene Grenzen und Massenmigration.
Ähnlich begründete US-Präsident Trump die Ausschreitungen. Er schrieb auf seiner Plattform, Frankreich stehe in Flammen. Die Einwanderung von Menschen, die Hass in ihren Herzen trügen, habe das einst so großartige Land zerstört. Er forderte die Regierung in Paris auf, die Grenzen zu schließen und die Kontrolle zu übernehmen.
Diese Nachricht wurde am 18.10.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.





