
Die Abgeordneten stimmten mehrheitlich dafür, dass Importeure von Öl, Gas und Kohle erst ab Mai 2031 EU-Klimaschutzregeln für das klimaschädliche Treibhausgas befolgen müssen - gut drei Jahre später als bisher vorgesehen. Die Entscheidung sei angesichts der aktuellen Energiepreiskrise gefallen, wie die Deutsche Presse-Agentur berichtet. Die EU-Kommission hatte zuvor lediglich vorgeschlagen, die Pflicht um ein Jahr zu verschieben. Die EU-Staaten müssen über die Änderung noch abstimmen.
Eigentlich war vorgesehen, dass Unternehmen ab 2027 für bestimmte Lieferverträge auch nachweisen, dass der Produzent im Herkunftsland seine Methan-Emissionen mindestens so sorgfältig überwacht und dokumentiert, wie es die EU von ihren eigenen Unternehmen verlangt.
Diese Nachricht wurde am 23.10.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
