
In Deutschland herrsche ein Klima der Unversöhnlichkeit, dass aufgebrochen werden müsse, sagte Kaube im Deutschlandfunk. Dies habe Steinmeier klar benannt und dazu aufgefordert, aus dem Zustand des ”Dauerbeschimpfens” herauszukommen.
Ein Grund für diese Unversöhnlichkeit sei, dass die von Steinmeier kritisierten extremen Parteien vor allem mit Maximalforderungen auf sich aufmerksam machten. Diese Vorstellung von Politik sei jedoch "grotesk" und könne nur von Parteien vertreten werden, die sich in der Opposition befänden, erklärte Kaube.
Die Demokratie lebe stattdessen von der Kultur des Kompromisses.
Die Demokratie lebe stattdessen von der Kultur des Kompromisses.
Steinmeier sei es darum gegangen, in Erinnerung zu rufen, dass das Land besser sei, als es häufig dargestellt werde. Wichtig sei vor allem der Appell, sich beim Blick auf die Zukunft zwar Sorgen zu machen, aber nicht zu verzweifeln und zu verbittern, sagte Kaube.
Diese Nachricht wurde am 03.10.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
