
Demnach wies er nach einer Krisensitzung der Regierung die Präfekte der Départements an, lokal und zeitlich begrenzte Verbote zu verhängen. Ziel sei es, weitere Ausschreitungen und Plünderungen zu verhindern. In der zweitgrößten Stadt Marseille sind bereits öffentliche Versammlungen bis heute Abend um 20 Uhr untersagt. Welche weiteren Städte betroffen sind, ist noch nicht bekannt.
Die Organisatoren der Gelbwesten-Bewegung riefen für nächsten Samstag zu erneuten Protesten auf. Das Auswärtige Amt in Berlin äußerte sich besorgt über die Ausschreitungen in Frankreich und verschärfte die Sicherheitshinweise für Reisende.
Bei teils gewaltsamen Protesten gegen hohe Lebenshaltungskosten hatte die Polizei in mehreren Städten Frankreichs Tränengas und Wasserwerfer eingesetzt. 2.000 Menschen wurden festgenommen, rund 600 Beamte wurden verletzt.
Diese Nachricht wurde am 19.10.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
