Geplante Reform
Führerschein könnte laut Bundesverkehrsminister Bilger (CDU) bis zu 1.000 Euro günstiger werden

Bundesverkehrsminister Bilger hat erstmals mögliche Einsparungen durch die geplante Führerscheinreform konkret benannt.

    Ein schwarze Auto mit einem Schild "Fahrschule" auf dem Dach fährt auf einer Landstraße entlang
    Führerschein: Eine heute sehr teure Angelegenheit. (picture alliance / Jochen Tack)
    Fahrschüler könnten demnach mehrere hundert Euro, im besten Fall sogar bis zu 1.000 Euro sparen, sagte der CDU-Politiker der Zeitung "Die Welt". Mit mehr digitalem Unterricht und einer Bürokratieentlastung wolle man die Kosten senken. Der Minister verwies zugleich auf große regionale Unterschiede und darauf, dass manche Fahrschüler mehr Fahrstunden benötigten als andere. Nach den bisherigen Plänen soll die Reform möglichst Anfang 2027 greifen.
    Die Kosten für den Führerschein der Klasse B liegen nach Angaben des Bundesverkehrsministeriums derzeit im Schnitt bei rund 3.400 Euro.
    Diese Nachricht wurde am 09.10.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.