Medienbericht
Geheimes Waffendepot bei Berlin gefunden - Verfassungsschutz sieht Russland als Urheber

Deutsche Sicherheitsbehörden haben einem Medienbericht zufolge in der Nähe von Berlin ein geheimes Waffendepot gefunden. Das Bundesamt für Verfassungsschutz geht davon aus, dass die Spur nach Russland führt, berichten NDR, WDR und "Süddeutsche Zeitung".

    Das Schild des Bundesamtes für Verfassungsschutz
    Das Bundesamt für Verfassungsschutz (picture alliance / Panama Pictures / Christoph Hardt)
    In dem Depot in einem Wald in Brandenburg seien zwei Handfeuerwaffen gelagert worden. Entdeckt worden sei es schon im vergangenen Jahr. Es gebe Hinweise darauf, dass die Waffen im Auftrag russischer Geheimdienste hinterlegt wurden - möglicherweise um für von Moskau geplante "kinetische Operationen" wie Anschläge genutzt zu werden. Der Generalbundesanwalt ermittle. Ein Tatverdächtiger sei vor einiger Zeit in Rumänien festgenommen worden. Der Mann könnte das Waffenversteck laut NDR, WDR und SZ angelegt haben. 
    Beamte hätten die zwei dort gefundenen Pistolen zunächst funktionsunfähig gemacht, das Versteck aber intakt gelassen. Die Stelle wurde demnach überwacht - allerdings ohne Erfolg. Die Täter hatten womöglich von der Entdeckung der Waffen mitbekommen und mieden daraufhin den Fundort.
    Diese Nachricht wurde am 21.08.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.