Energiewende
Großbatteriespeicher in Alfeld geht ans Hochspannungsnetz

Im niedersächsischen Alfeld ist einer der bislang größten Batteriespeicher Deutschlands an das Hochspannungsnetz gegangen.

    Ein gelb-scharzes Schild warnt an einem Maschendrahtzaun vor Lebensgefahr durch Hochspannung.
    Symbolbild zum Thema Großbatteriespeicher, zu dem kein aktuelles Fotomaterial vorlag. (picture alliance / ZB / Jan Woitas)
    Eröffnet wurde die Anlage von Landes-Energieminister Meyer von den Grünen. Die Speicher sind in Containern untergebracht und sollen überschüssigen Strom aus Erneuerbaren Energien aufnehmen. Bei Bedarf kann die Elektrizität wieder ins Netz eingespeist werden. Solche Speicher sollen helfen, Netzengpässe zu reduzieren und kostspielige Eingriffe in das Stromsystem zu verringern.
    Nach Angaben des Betreiber-Unternehmens hat die Anlage eine Kapazität von 282 Megawatt-Stunden und eine Leistung von gut 137 Megawatt. Damit kann rechnerisch der durchschnittliche Strombedarf von rund 300.000 Vier-Personen-Haushalten gedeckt werden.
    Diese Nachricht wurde am 24.10.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.