Militärpakt
Saudi-Arabien, Pakistan und Türkei bündeln militärische Kräfte wegen Huthi-Angriffen

Nach den Angriffen der islamistischen Huthi-Miliz im Jemen auf Ziele in Saudi-Arabien hat die Führung in Riad ihr Militärbündnis aktiviert.

    Mohammed bin Salman, Recep Tayyip Erdoğan und Shehbaz Sharif stehen nebeneinander und präsentieren das schlossen den sogenannten "Mekka-Verteidigungspakt" (Photo by Handout / Pakistan Prime Minister's Office / AFP) / RESTRICTED TO EDITORIAL USE - MANDATORY CREDIT "AFP PHOTO /Pakistan Prime Minister's Office/ HANDOUT / " - NO MARKETING NO ADVERTISING CAMPAIGNS - DISTRIBUTED AS A SERVICE TO CLIENTS
    Der saudische Kronprinz Mohammed bin Salman, der türkische Präsident Recep Tayyip Erdoğan und der pakistanische Premierminister Shehbaz Sharif schlossen den sogenannten "Mekka-Verteidigungspakt" (AFP / HANDOUT)
    Gemeinsam mit Pakistan und der Türkei würden militärische Kapazitäten in Saudi-Arabien zusammengezogen, kündigten die drei Länder in einer gemeinsamen Erklärung an. Dazu zählten auch Truppenstationierungen beider Länder im saudischen Königreich.
    Saudi-Arabien unterstützt im Jemen die Regierungstruppen, die derzeit eine Militäroffensive gegen die Huthi-Miliz durchführen. Daher ist Saudi-Arabien immer wieder Ziel von Angriffen der Huthi. Diese erhalten vor allem Unterstützung aus dem Iran.
    Erst vor zwei Monaten hatte die Führung in Riad mit Pakistan und der Türkei einen Militärpakt geschlossen. Dieser enthält eine Beistandsklausel - ähnlich wie die im NATO-Vertrag, wonach ein Angriff auf eine Partei als Angriff auf alle gewertet wird.
    Diese Nachricht wurde am 05.10.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.