
Hintergrund ist eine Sicherheitslücke bei der weit verbreiteten Programmiersprache PHP, die in einer Vielzahl von Webanwendungen eingesetzt wird. Betreiber sind gehalten, ein Update zu installieren. Andernfalls könnten kriminelle Akteure durch die Schwachstelle die vollständige Kontrolle über eine Website übernehmen oder sensible Datenbanken und Kundendaten abgreifen.
Weltweit waren wegen der Sicherheitswarnung gestern zahlreiche Internetseiten abgeschaltet worden - sowohl von Privatunternehmen als auch von öffentlichen Einrichtungen.
Der Vorsitzende des Parlamentarischen Kontrollgremiums, Henrichmann, sprach von einer neuen "Dimension der Cyberbedrohung". Der CDU-Politiker sagte dem "Handelsblatt", mit Hilfe von Künstlicher Intelligenz könnten Kriminelle Schwachstellen in Programmen viel schneller ausnutzen. Der Fall zeige zudem, wie verwundbar staatliche Einrichtungen seien.
Diese Nachricht wurde am 22.10.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.








