
Der Leiter des nationalen Sicherheitsrats, Resai, warnte im Staatsfernsehen davor, sich dem Vorgehen anzuschließen. Bislang habe sein Land keinerlei wirtschaftlichen Interessen Amerikas angegriffen, sondern lediglich Militärstützpunkte. Wenn die USA aber weitere Wirtschaftssanktionen gegen den Iran verhängten, werde sein Land etwa auch Erdöl- und andere Unternehmen der Region angreifen, die sich in amerikanischem Besitz befänden.
US-Präsident Trump hatte am Mittwoch angesichts der stockenden Verhandlungen mit Teheran einen "beispiellosen Wirtschaftskrieg" gegen den Iran angekündigt. Zudem drohte er jedem Land, das den Iran unterstützt oder weiter mit ihm Geschäfte mache, mit drakonischen Strafmaßnahmen.
Diese Nachricht wurde am 23.08.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
