
Samstag, 11. April
+++ Zwei Kriegsschiffe der US-Marine haben am Samstag die Straße von Hormus durchquert.
Damit sollten Vorbereitungen dafür getroffen werden, dass die wichtige Seefahrtstraße von Minen geräumt werden könne, erklärte das das für den Nahen Osten zuständige US-Militärkommando Centcom. Die beiden Kriegsschiffe seien Teil einer "umfassenderen Mission, die sicherstellen soll, dass die Straße vollständig von den zuvor von den iranischen Revolutionsgarden verlegten Seeminen befreit wird". US-Präsident Donald Trump hatte zuvor erklärt, sein Land habe mit dem "Prozess zur Freigabe der Straße von Hormus" begonnen.

+++ In Islamabad haben die Gespräche zwischen den USA und dem Iran begonnen.
Zum Auftakt traf sich Premierminister Sharif sowohl mit der iranischen Delegation, als auch mit den Vertretern der USA, die von Vizepräsident Vance angeführt werden. Sharifs Büro teilte mit, die Gespräche sollten als Sprungbrett für einen dauerhaften Frieden in der Region dienen.
+++ Die USA und der Iran widersprechen sich in einer zentralen Frage.
Ein Vertreter der US-Regierung dementierte Berichte, wonach die USA der Freigabe eingefrorener iranischer Vermögen zugestimmt hätten. Zuvor hatte ein hochrangiger iranischer Insider dies der Nachrichtenagentur Reuters gesagt. Die Freigabe der Mittel sei an die Gewährleistung einer sicheren Durchfahrt durch die Straße von Hormus geknüpft, sagte der Insider.
+++ Kurz vor Beginn der ersten Verhandlungen zwischen den USA und dem Iran hat der pakistanische Außenminister Dar seine Hoffnung auf konstruktive Gespräche bekräftigt.
Dar bestätigte zudem, dass die US-Delegation unter Vizepräsident Vance heute früh in Islamabad eingetroffen ist. Die iranischen Unterhändler waren bereits in der vergangenen Nacht vor Ort. Pakistan fungiert als Verhandler zwischen den Kriegsparteien. Dar betonte, man habe den Wunsch, die Parteien weiterhin dabei zu unterstützen, eine "dauerhafte und tragfähige Lösung für den Konflikt" zu finden.
+++ In der Debatte über Entlastungen angesichts hoher Energiepreise liegen die Positionen in der Bundesregierung weiterhin auseinander.
Mecklenburg-Vorpommerns Ministerpräsidentin Schwesig bekräftigte die Forderung nach einer Senkung der Energiesteuern, einer Übergewinnsteuer und einem Preisdeckel für Kraftstoffe. Schwesig sagte im Deutschlandfunk, die Menschen erwarteten zurecht, dass die Spritpreise wieder sänken. Ölkonzerne, die von der Krise profitierten, müssten ihren Beitrag dazu leisten. Die SPD-Politikerin wiederholte ihre Forderung nach einem Treffen der Länderregierungschefs mit dem Bundeskanzler.
Mit ihren Aussagen unterstützt Schwesig den Vorschlag von Bundesfinanzminister Klingbeil, mit staatlichen Eingriffen auf die hohen Kraftstoffpreise zu reagieren. Wirtschaftsministerin Reiche, CDU, hatte gestern Forderungen der SPD als teuer, wirkungsschwach und verfassungsrechtlich fragwürdig zurückgewiesen. Der Grünen-Vorsitzende Banaszak kritisierte die Auseinandersetzung in der Koalition als verantwortungslos. Die Menschen hätten ein Recht auf eine handlungsfähige Regierung. Banaszak verlangte eine Senkung der Stromsteuer, die durch eine Übergewinnsteuer für Ölkonzerne finanziert werde.
+++ China bereitet US-Geheimdienstinformationen zufolge die Lieferung von Luftabwehrsystemen an den Iran vor.
Darauf deuteten Einschätzungen der US-Geheimdienste hin, berichtet der US-Nachrichtensender CNN unter Berufung auf drei Insider. Demnach plane China die Lieferung von schultergestützten Flugabwehrraketen, sogenannten Manpads. Es gebe zudem Anzeichen dafür, dass China versuche, die Lieferungen über Drittländer zu leiten, um ihre Herkunft zu verschleiern. Das US-Außenministerium, das US-Präsidialamt und die chinesische Botschaft in Washington reagieren zunächst nicht auf Anfragen.
+++ Kurz vor den ersten Verhandlungen zwischen den USA und dem Iran hat UNO-Generalsekretär Guterres die Kriegsparteien aufgerufen, sich ernsthaft um eine dauerhafte Beilegung des Konflikts zu bemühen.
Sie müssten die Gespräche in Pakistan mit dem Ziel nutzen, die Lage zu deeskalieren und eine Rückkehr zu Feindseligkeiten zu verhindern, erklärte sein Sprecher in New York.
+++ Die USA und der Iran wollen heute einen Versuch unternehmen, die vereinbarte zweiwöchige Waffenruhe zu festigen.
Gesprächsort ist die pakistanische Hauptstadt Islamabad. Die iranische Delegation wird von Parlamentspräsident Ghalibaf angeführt, die amerikanische Delegation leitet Vizepräsident Vance. Die Positionen beider Seiten liegen weit auseinander. Teheran verlangt unter anderem ein Ende der israelischen Angriffe auf die iran-treue Hisbollah-Miliz im Libanon. Die USA fordern die umgehende Wiederöffnung der Straße von Hormus. Auch das iranische Atom- und Raketenprogramm spielt eine Rolle.
+++ US-Präsident Donald Trump geht nach eigenen Angaben von einer baldigen Öffnung der Straße von Hormus aus.
"Wir werden den Golf mit oder ohne sie (die Iraner) öffnen", sagte Trump vor Journalisten. "Ich denke, es wird ziemlich schnell passieren, und wenn nicht, werden wir es zu Ende bringen." Die strategisch wichtige Meerenge dürfte eines der zentralen Themen bei den Friedensgesprächen zwischen den USA und dem Iran werden.
+++ Die Iraner sind inzwischen seit 1.000 Stunden vom Zugang zum globalen Internet ausgeschlossen.
Das teilte die auf Netzsperren spezialisierte Organisation Netblocks in der Nacht auf der Plattform X mit. Es handelt sich demnach um die bislang längste landesweite Internetsperre weltweit. Mit Beginn des Iran-Kriegs am 28. Februar hatte die Regierung in Teheran den Zugang zum weltweiten Internet weitgehend gesperrt.

Freitag, 10. April
+++ Der Libanon hat Verhandlungen mit Israel über eine Waffenruhe für kommenden Dienstag in Washington bestätigt.
Dies hätten die Botschafter Libanons und Israels in Washington und der US-Botschafter im Libanon vereinbart, erklärte das Präsidialbüro in Beirut. Gegenstand dieses "ersten Treffens" sei die mögliche "Bekanntgabe einer Waffenruhe" und des Beginns von Verhandlungen zwischen dem Libanon und Israel unter Federführung der USA.
+++ Der Krieg im Nahen und Mittleren Osten wird nach Einschätzung der Weltbank auch bei einem Halten der Waffenruhe weltweite wirtschaftliche Folgen haben.
Der Präsident des Instituts, Banga, sagte, das globale Wachstum könnte in diesem Jahr um bis zu 0,4 Prozentpunkte sinken. Sollte die Waffenruhe zwischen den USA und dem Iran scheitern und der Konflikt eskalieren, fielen die Schäden noch weitaus größer aus.
+++ Die iranische Verhandlungsdelegation ist in Islamabad angekommen.
Das berichten iranische Medien. Zu den Unterhändlern zählten Außenminister Araghtschi, der Sekretär des Verteidigungsrates, der Chef der Zentralbank sowie mehrere Parlamentsabgeordnete. Angeführt werde die Gruppe von Parlamentspräsident Ghalibaf.
+++ Pakistans Ministerpräsident Sharif hat die in Islamabad anstehenden Gespräche als entscheidend für einen dauerhaften Waffenstillstand im Nahost-Konflikt bezeichnet.
Die Verhandlungen zwischen den USA und dem Iran sollen demnach am Samstag unter strengen Sicherheitsvorkehrungen beginnen. Die US-Delegation wird von Vizepräsident Vance angeführt. Der Iran knüpft seine Teilnahme an ein Ende der israelischen Angriffe auf die mit Teheran verbundene Hisbollah-Miliz im Libanon.
+++ Frankreichs Präsident Macron und Papst Leo XIV. haben vor dem Hintergrund des Iran-Kriegs zu Frieden in der Welt aufgerufen.
Angesichts der zahlreichen Konflikte sei der Einsatz für Frieden Pflicht und Anspruch, erklärte Macron nach einer Privataudienz bei Leo XIV. Der Papst verurteilte die sinnlose und unmenschliche Gewalt im Nahen und Mittleren Osten. Christen könnten nicht an der Seite jener stehen, die Bomben abwürfen, sagte er. Beide äußerten die Hoffnung, dass durch Dialog und Verhandlungen ein friedliches Zusammenleben wieder möglich werden könne. Der in den USA geborene Papst hat wiederholt die Politik der Regierung in Washington kritisiert.
+++ Kuwait meldet iranischen Angriff.
Ziel seien mehrere Einrichtungen der Nationalgarde gewesen, teilte die Armee mit. Mehrere Militärangehörige seien verletzt worden. Außerdem sei erheblicher Sachschaden entstanden.
+++ Hisbollah-Chef Kassim hat erneut die Kampfbereitschaft der Organisation betont.
Der Widerstand werde bis zum "letzten Atemzug weitergehen", hieß es in einer im Fernsehen verlesenen Rede Kassims. Israel sei es in 40 Jahren nicht gelungen, die Hisbollah davon abzuhalten, Raketen, Drohnen und andere Geschosse abzufeuern. Kassim forderte die libanesische Regierung auf, bei den geplanten Verhandlungen mit Israel "keine Zugeständnisse" zu machen.

+++ Der europäische Flughafenverband warnt vor Kerosinknappheit.
Der europäische Dachverband für Flughafenbetreiber (ACI Europa) erklärte, es könne eine "systemische Kerosinknappheit" geben, sollte der Schiffsverkehr in der Straße von Hormus nicht binnen drei Wochen "in stabiler und nennenswerter Weise" wieder aufgenommen werden. In einem Brief an die EU-Kommission, der der Nachrichtenagentur AFP vorlag, forderte der Verband die "dringende Überwachung der Verfügbarkeit und der Versorgung" in den kommenden sechs Monaten.
+++ Irans Parlamentspräsident fordert eine Libanon-Waffenruhe noch vor dem Beginn der Verhandlungen mit den USA.
Vor den Friedensgesprächen zwischen dem Iran und den USA hat der iranische Parlamentspräsident Ghalibaf Bedingungen gestellt. "Zwei der Maßnahmen, auf die sich die Parteien geeinigt haben, müssen noch umgesetzt werden: ein Waffenstillstand im Libanon und die Freigabe der iranischen Vermögenswerte,", schrieb Ghalibafb im Onlinedienst X. Die Gespräche sollen in Pakistan stattfinden, am Samstag wird US-Vizepräsident JD Vance in der pakistanischen Hauptstadt Islamabad erwartet.
+++ Das israelische Militär hat ein Regierungsgebäude in der südlibanesischen Stadt Nabatieh angegriffen.
Dabei wurden nach Angaben libanesischer Behörden 13 Sicherheitskräfte getötet. Bei ihnen soll es sich um Mitarbeiter des Inlandsnachrichtendienstes gehandelt haben. Der Nachrichtendienst verurteilte den Angriff. Libanons Präsident Aoun forderte die internationale Gemeinschaft erneut auf, die israelischen Angriffe zu stoppen.

+++ Die Europäische Kommission begrüßt die geplanten Gespräche zwischen Israel und dem Libanon.
Diplomatie sei der einzige Weg, und alle Parteien müssten das humanitäre Völkerrecht ohne Einschränkungen einhalten, sagte ein Sprecher in Brüssel. Zugleich forderte er die sofortige Einstellung der Angriffe im Libanon. Das US-Außenministerium richtet in der kommenden Woche Gespräche zwischen dem Libanon und Israel aus. Dabei soll es um die Verhandlungen über eine Waffenruhe gehen.
+++ Dem Libanon droht nach UNO-Angaben eine Krise bei der Lebensmittelversorgung.
Das Welternährungsprogramms der Vereinten Nationen teilte mit, der Iran-Krieg beeinträchtige die Lieferung von Gütern ins Land. Man erlebe nicht nur Vertreibung, sondern auch eine sich rasch entwickende Lebensmittel-Krise. Auch die Weltgesundheitsorganisation warnte vor negativen Folgen anhaltender Angriffe. So drohten Arzneimittel und Blutkonserven knapp zu werden.
+++ Kurz vor den geplanten Verhandlungen in Pakistan über ein Ende des Iran-Krieges hat US-Vizepräsident Vance das Regime in Teheran vor Tricksereien gewarnt.
Vance sagte, Präsident Trump habe ziemlich klare Vorgaben gemacht, wie die Gespräche verlaufen sollten. Der Vizepräsident soll in der pakistanischen Hauptstadt Islamabad für die amerikanische Seite die Gespräche leiten. Allerdings ist unklar, ob der Iran überhaut teilnimmt.
+++ Trotz der Waffenruhe im Iran-Krieg sind die Menschen in der Islamischen Republik weiterhin vom Internet weitgehend abgeschnitten.
Nach aktuellen Angaben der Organisation Netblocks, die den Internetverkehr weltweit seit Jahren beobachtet, dauert die Sperre durch das Regime inzwischen sechs Wochen. Die Bevölkerung hat demnach nur Zugang zu dem nationalen und kontrollierten Intranet. Die Blockade begann Ende Februar. Grundsätzlich ist zwar die Nutzung von VPN-Verbindungen möglich, um die Sperre zu umgehen. Diese sind aber oft teuer, langsam und unzuverlässig.
+++ Die Inflationsrate in den USA ist im März deutlich gestiegen.
Hintergrund sind vor allem die Kraftstoffpreise, die infolge des Iran-Krieges deutlich anstiegen. Das US-Arbeitsministerium teilte mit, die Inflationsrate habe im März bei 3,3 Prozent im Vergleich zum Vorjahresmonat gelegen. Im Februar - und damit vor Beginn des Iran-Krieges - betrug sie noch 2,4 Prozent. Auch die Kerninflation zog leicht an, hier werden die schwankungsanfälligen Preise für Energie und Lebensmittel nicht eingerechnet.
+++ Der britische Premier Starmer hat eine Öffnung der Straße von Hormus für den Schiffsverkehr angemahnt.
Dies sei wichtig, um die fragile Waffenruhe zu stärken, erklärte er bei der Abreise aus Katar im Rahmen eines dreitägigen Besuchs in der Golfregion. Staats- und Regierungschefs in der Region machten sehr deutlich, dass es in der Meerenge weder Gebühren noch Beschränkungen für die kommerzielle Schifffahrt geben dürfe, sagte Starmer.
+++ Bei den US-israelischen Angriffen im Iran sind nach Angaben des iranischen Roten Halbmonds mehr als 125.000 zivile Einrichtungen beschädigt oder zerstört worden.
Darunter seien etwa 100.000 Wohnungen und mindestens 23.500 Geschäfte, sagte der Leiter der iranischen Rothalbmond-Gesellschaft, Koliwand, im iranischen Staatsfernsehen. Neben Wohn- und Geschäftsvierteln seien im Krieg auch zahlreiche andere zivile Einrichtungen getroffen worden. Koliwand zufolge wurden etwa 340 medizinische Einrichtungen, darunter Krankenhäuser, Apotheken, Notfallzentren und Labore bei den Luftangriffen beschädigt. Außerdem seien 32 Universitäten getroffen worden. 857 Gebäude von Schulen und anderen Bildungseinrichtungen seien gezielt attackiert worden, sagte Koliwand.
+++ Mehrere europäische Staaten haben die Führung in Teheran aufgerufen, sich bei den im pakistanischen Islamabad geplanten Verhandlungen mit den USA beweglich zu zeigen.
Bundesaußenminister Wadephul erklärte im Onlinedienst X, er habe mit dem iranischen Außenminister Araghtschi gesprochen und ihn aufgefordert, die mit den USA vereinbarte Waffenruhe einzuhalten. Ferner habe er von der Führung des Irans verlangt, sich auf "konstruktive Verhandlungen" einzulassen und die "freie und sichere Schifffahrt durch die Straße von Hormus" zu ermöglichen.
Auch der spanische Außenminister Albares berichtete von einem Austausch mit Araghtschi, in dem er Teheran aufgerufen habe, "in gutem Glauben" zu verhandeln und aufzuhören, Raketen und Drohnen abzufeuern. Albares kritisierte erneut mit scharfen Worten das Vorgehen Israels im Libanon. Was im Libanon geschehe, sei eine "Schande für das Gewissen der Menschheit", sagte der spanische Außenminister. "Das Ausmaß der Gewalt, die Verletzung des humanitären Völkerrechts durch Israel sind inakzeptabel."

+++ Das Geschäftsklima bei Reisebüros und Reiseveranstaltern hat sich im Zuge des Iran-Krieges stark abgekühlt.
Der Branchenindikator des Ifo-Instituts fiel im März auf minus 41,7 Punkte, nach minus 14,8 Punkten im Februar. Die Unternehmen beurteilten ihre aktuelle Lage erheblich zurückhaltender als noch im Februar, auch die Geschäftserwartungen haben sich deutlich verschlechtert. Seit Ausbruch des Krieges wurden für wichtige Transitländer mit Drehkreuzflughäfen in der Golfregion Reisewarnungen ausgesprochen. Viele Flugreisende mit Reisezielen in Asien steigen dort um: Nach Zahlen des Statistischen Bundesamts hatten 2025 etwa 2,7 Millionen Flugpassagiere mit Start auf einem Hauptverkehrsflughafen in Deutschland ein erstes Streckenziel in Katar oder den Vereinigten Arabischen Emiraten.
+++ Trotz der Waffenruhe im Iran-Krieg sind die Menschen in der Islamischen Republik weiterhin weitgehend abgeschnitten vom Internet.
Nach aktuellen Angaben der Organisation Netblocks, die den Internetverkehr weltweit seit Jahren beobachtet, dauert die Sperre durch das Regime inzwischen sechs Wochen. Die Bevölkerung hat demnach nur Zugang zu dem nationalen und kontrollierten Intranet. Das Regime gewähre allerdings ausgewählten Nutzern Zugang zum normalen Internet, um das eigene Narrativ über Soziale Medien zu verbreiten.
Die Blockade des Internets begann Ende Februar. Grundsätzlich ist zwar die Nutzung von VPN-Verbindungen möglich, um die Sperre zu umgehen. Diese sind aber oft teuer, langsam und unzuverlässig.
+++ Der Vorsitzende des Auswärtigen Ausschusses im Bundestag, Laschet, hat eine Beteiligung von NATO-Staaten am Iran-Krieg ausgeschlossen.
Erst wenn die Kampfhandlungen endeten und ein entsprechendes Mandat der Vereinten Nation vorliege, könne Deutschland zum Beispiel Minensuchboote in die Straße von Hormus entsenden, um den Seeweg zu sichern, sagte der CDU-Politiker im Deutschlandfunk. Da dies aber bislang noch nicht der Fall sei und man nicht erkennen könne, welche Strategie US-Präsident Trump verfolge, sollte man von der Aufstellung irgendwelcher Szenarien absehen.
+++ Nach den jüngsten Angriffen auf Produktionsstätten, Raffinerien und Pipelines ist Saudi-Arabiens Produktionskapazität für Erdöl um rund 600.000 Barrel pro Tag gefallen.
Zudem sei die Kapazität der wichtigen Ost-West-Pipeline, die unter Umgehung der Straße von Hormus Öl vom Persischen Golf zum Roten Meer bringen kann, um 700.000 Barrel (je 159 Liter) pro Tag zurückgegangen, berichtet die staatliche Nachrichtenagentur SPA unter Berufung auf eine Quelle im Energieministerium. Durch die rund 1.200 Kilometer lange Röhre können im Normalfall Medienberichten zufolge etwa fünf bis sieben Millionen Barrel pro Tag fließen. Mit einer täglichen Fördermenge von gewöhnlich rund zehn Millionen Barrel pro Tag ist Saudi-Arabien nach den USA der zweitgrößte Ölproduzent der Welt.
+++ Der Konflikt im Nahen Osten hat die japanischen Erzeugerpreise im März unerwartet stark steigen lassen.
Der entsprechende Index sei im Jahresvergleich um 2,6 Prozent gestiegen, teilte die japanische Zentralbank mit. Analysten hatten im Vorfeld mit einem Plus von 2,4 Prozent gerechnet, nach revidierten 2,1 Prozent im Februar. Der zunehmende Preisdruck könnte die Notenbank dazu veranlassen, die Zinsen in naher Zukunft anzuheben.
+++ Das US-Außenministerium hat wegen Angriffen pro-iranischer Gruppen auf US-Einrichtungen im Irak den Botschafter des Landes einbestellt.
Washington werde diese Angriffe "nicht tolerieren" und erwarte von der irakischen Regierung, dass sie "unverzüglich alle Maßnahmen" ergreife, um die mit dem Iran verbündeten Milizen auf eigenem Territorium zu zerschlagen, erklärte der Sprecher des US-Außenministeriums, Pigott. Er fügte hinzu, die Beziehungen zwischen den USA und dem Irak litten darunter, dass "einige mit der irakischen Regierung verbundene Elemente weiterhin aktiv politischen, finanziellen und operativen Schutz für die Milizen bieten". Nach dem Ausbruch des Iran-Krieges hatten pro-iranische bewaffnete Gruppen wiederholt Ziele im Irak beschossen, darunter die US-Botschaft in Bagdad.
+++ Die Republikaner im US-Repräsentantenhaus haben erneut einen Vorstoß der Demokraten zur Beendigung der Militäroperationen gegen den Iran blockiert.
Die Abgeordneten der Partei verhinderten eine Resolution der Demokraten, die US-Präsident Trump die Vollmachten für den Einsatz entziehen sollte. Die Initiative der Demokraten hatte zwar überwiegend symbolischen Charakter. Die Partei kündigte aber an, nach der Osterpause in der kommenden Woche weitere Abstimmungen über Trumps Kriegsvollmachten durchsetzen zu wollen. Sie wirft dem Präsidenten vor, seine Befugnisse zu missbrauchen und den Kongress bei außenpolitischen Entscheidungen systematisch zu übergehen.

+++ Der frühere iranische Außenminister Charrasi ist Behördenangaben zufolge nach einem Luftangriff seinen Verletzungen erlegen.
Der Leiter des Strategischen Rats für Auswärtige Beziehungen sei vor einigen Tagen bei einer israelisch-amerikanischen Attacke verwundet worden; er sei nun ein Märtyrer, berichtet die staatliche Nachrichtenagentur IRNA. Charrasi war von 1997 bis 2005 Außenminister der Islamischen Republik. Zuletzt beriet er Medien zufolge den obersten Führer Ajatollah Ali Chamenei, der zu Beginn des Krieges getötet worden war.
+++ Der oberste iranische Führer Modschtaba Chamenei hat in einer ihm zugeschriebenen schriftlichen Botschaft erklärt, sein Land habe den Krieg gegen Israel und die USA "nicht gesucht" und wolle diesen nicht.
"Aber wir werden in keinem Fall auf unsere legitimen Rechte verzichten", fügte Chamenei hinzu. Der oberste Führer rief zudem die Bürger der Islamischen Republik auf, weiter gegen die USA auf die Straße zu gehen. Öffentliche Kundgebungen der Bevölkerung hätten "ganz sicher Einfluss auf den Ausgang der Verhandlungen", fügte er hinzu. Modschtaba Chamenei hatte nach der Tötung seines Vaters Ayatollah Ali Chamenei zu Beginn des Iran-Kriegs dessen Nachfolge angetreten, ist seither jedoch nicht öffentlich erschienen und hat nur wenige schriftliche Erklärungen abgegeben. Dies löste Spekulationen über seinen Gesundheitszustand aus.
+++ Die israelischen Streitkräfte haben nach eigenen Angaben erneut Stellungen der proiranischen Hisbollah-Miliz im Libanon angegriffen.
Bei der Attacke seien etwa zehn Abschussrampen getroffen worden, von denen aus Geschosse auf den Norden Israels abgefeuert worden seien, teilte das Militär mit. Medienberichten zufolge feuerte die Schiiten-Miliz in der Nacht eine Rakete auf Israel ab, die allerdings abgefangen wurde. In Tel Aviv und Aschdod wurde demnach Luftalarm ausgelöst. Nach israelischer Lesart gilt die Waffenruhe im Iran-Krieg nicht für das Nachbarland Libanon.
+++ Von diesem Freitag an soll es in der pakistanischen Hauptstadt Islamabad Friedensgespräche zwischen den USA und dem Iran geben.
Ziel ist eine dauerhafte Beendigung des Krieges. Zu den schwierigen Themen dürfte bei den Gesprächen auch der Streit um die Öffnung der Straße von Hormus zählen.

+++ Der Iran hält sich nach Ansicht von US-Präsident Trump mit Blick auf die Straße von Hormus nicht an das Abkommen für eine befristete Waffenruhe.
Der Iran leiste mit Blick auf Öltransporte durch die Meerenge "sehr schlechte Arbeit", die man auch als "unredlich" bezeichnen könne, schrieb Trump auf seiner Onlineplattform. Dies sei nicht die Vereinbarung, die man getroffen habe. Rund eine Stunde zuvor hatte Trump bereits auf Truth Social gepostet, es gebe Berichte, wonach das Land Gebühren von Tankern für die Durchfahrt verlange. Er wies den Iran an, das zu beenden.
Donnerstag, 9. April
+++ Gespräche zwischen Israel und dem Libanon sollen laut den USA bereits nächste Woche beginnen.
Vertreter beider Länder werden in Washington zusammenkommen, erklärte ein Beamter des US-Außenministeriums.
+++ Israel und der Libanon wollen möglicherweise kommende Woche direkte Gespräche aufnehmen.
Wie israelische Medien berichten, sollen Vertreter beider Länder in Washington zusammenkommen. Aus der libanesischen Regierung hieß es, Verhandlungen würden nur stattfinden, wenn es zuvor eine Waffenruhe gebe.
+++ Im Libanon hat sich die Zahl der Todesopfer durch die israelischen Angriffe weiter erhöht.
Landesweit gebe es mehr als 300 Tote, teilte das Gesundheitsministerium in Beirut mit. Die Zahl werde voraussichtlich noch steigen, da Rettungskräfte weiterhin Leichen aus den Trümmern bergen würden. Es gab demnach etwa 1.000 Verletzte.
+++ NATO-Generalsekretär Rutte hat sich offen für einen Einsatz des Militärbündnisses in der Straße von Hormus gezeigt.
Die NATO wäre bereit, eine Rolle bei einer möglichen Mission zu übernehmen, sofern sie dazu in der Lage sei, sagte Rutte bei einer Rede in Washington. Wenn das Bündnis helfen könne, gebe es natürlich keinen Grund, dies nicht zu tun. Rutte räumte ein, dass mehrere Mitgliedstaaten im Iran-Krieg erst verspätet reagiert hätten. Als es darum gegangen sei, die Unterstützung zu leisten, die die USA benötigt hätten, seien einige Verbündete etwas zögerlich gewesen. Man müsse aber fairerweise zugeben, dass sie vom Beginn des Krieges etwas überrascht gewesen seien. Rutte sagte nicht, welche Länder er damit meinte. Der NATO-Generalsekretär betonte, die europäischen Mitglieder täten mittlerweile alles, worum Trump sie zur Stärkung der Allianz gebeten habe.

+++ Israel will direkte Verhandlungen mit der libanesischen Regierung führen.
Nach den wiederholten Bitten des Nachbarlandes habe Ministerpräsident Netanjahu das Kabinett angewiesen, die Gespräche "so bald wie möglich" zu beginnen, heißt es in einer Mitteilung seines Büros. Die Beratungen sollen sich demnach auf die Entwaffnung der Hisbollah und die Aufnahme friedlicher Beziehungen zwischen Israel und dem Libanon konzentrieren. Der libanesische Präsident Aoun hatte in der Vergangenheit bereits mehrfach die Bereitschaft zu Verhandlungen mit Israel signalisiert.
+++ Mit den wirtschaftlichen Folgen des Krieges wollen sich demnächst auch der Internationale Währungsfonds und die Weltbank beschäftigen.
Bei deren Frühjahrstagung in der kommenden Woche wird es laut IWF-Chefin Georgiewa darum gehen, den ökonomischen Schock zu bewältigen. Sie erwarte einen Anstieg der Nachfrage nach Finanzhilfen durch Mitgliedsstaaten auf 20 bis 50 Milliarden Dollar. Der zunächst in eine Waffenruhe übergegangene Krieg stelle die Weltwirtschaft auf die Probe, fügte Georgiewa hinzu. Bei Öl und Erdgas sei ein Angebotsschock ausgelöst worden, der die Energiepreise in die Höhe getrieben und gleichzeitig die Lieferketten gestört habe.
+++ Russland hat die israelischen Angriffe auf den Libanon verurteilt und fordert eine sofortige Waffenruhe.
Das Vorgehen könne die Verhandlungen scheitern lassen und zu einer weiteren Eskalation in der Region führen, teilte das Außenministerium in Moskau mit. Israel hatte am Mittwoch seine bislang schwersten Angriffe auf den Libanon seit Kriegsbeginn ausgeführt. Russland selbst führt sein über vier Jahren einen Angriffskrieg gegen die Ukraine. Sämtliche internationale Bemühungen, Moskau zu einer Feuerpause zu bewegen, scheiterten bislang.
+++ Die Bundesregierung nimmt nach den Worten von Kanzler Merz wieder direkte Gespräche mit der Führung im Iran auf.
Es gehe darum, dass Deutschland einen eigenen Beitrag leiste, sagte Merz mit Blick auf die zuletzt von den USA und dem Iran vereinbarte Waffenruhe. Merz betonte, es öffne sich jetzt "ein Zeitfenster für eine Verhandlungslösung", die Lage sei aber noch "fragil". Zwar gebe es jetzt eine Chance auf Frieden, dieser sei aber noch lange nicht erreicht.
"Allein die letzten 24 Stunden haben gezeigt, wie fragil die Waffenruhe in der Region ist, wie unklar die Lage auch in der Straße von Hormus bleibt und wie weit die Positionen der Beteiligten noch auseinander liegen", fügte Merz hinzu. Deutschland wolle nach einem möglichen Friedensschluss auch dabei helfen, die freie Schifffahrt in der Straße von Hormus zu gewährleisten, wenn es dafür ein Konzept gebe.
+++ Das israelische Militär hat eine Evakuierungswarnung für die Vororte im Süden der libanesischen Hauptstadt Beirut herausgegeben.
Üblicherweise gehen solche Warnungen Angriffen voraus.
+++ Der Iran wertet die israelischen Angriffe im Libanon als Verletzung der mit den USA vereinbarte zweiwöchige Waffenruhe.
Präsident Peseschkian erklärte, durch diese Attacken würden Verhandlungen sinnlos. Er reagierte damit auf die schwersten israelischen Angriffe im Libanon seit Anfang März, bei denen gestern mehr als 250 Menschen getötet wurden. Israel hatte erklärt, die Waffenruhe schließe den Libanon nicht mit ein, obwohl sich Vermittler Pakistan zuvor entsprechend geäußert hatte. Im Libanon nimmt das israelische Militär nach eigenen Angaben immer wieder Ziele der mit dem Iran verbündeten, militant-islamistischen Hisbollah-Miliz ins Visier.
+++ Lediglich ein Tanker für Ölprodukte und fünf verschiedene Massengutfrachter haben in den letzten 24 Stunden die Straße von Hormus durchquert.
Das geht aus einer Auswertung von Daten von Schiffsverfolgungsdiensten hervor. Damit findet auch weiterhin kein nennenswerter Schiffsverkehr durch die strategisch wichtige Meerenge statt. Bereits seit Ausbruch des Krieges am 28. Februar gibt es dort kaum Bewegung. Vor Beginn der Angriffe fuhren laut Marktschätzungen durchschnittlich 140 Schiffe täglich durch die Straße von Hormus.
+++ Der Experte für maritime Sicherheit, Moritz Brake, glaubt nicht an einen europäischen Schutz für Handelsschiffe in der Straße von Hormus.
Brake sagte im Deutschlandfunk, selbst mit massiver militärischer Präsenz, könnten die europäischen Staaten nicht mehr leisten als die USA. So könne keine absolute Sicherheit für Handelsschiffe erreicht werden. Der Chef des Beratungsunternehmens Nexmaris riet Deutschland und Europa dazu, Partnerschaften zu stärken, indem jeder seine Fähigkeiten einbringe. Er sprach zum Beispiel von Partnerschaften zu Kanada, der Ukraine oder den Golfstaaten. So könne sich Deutschland gegen Krisen wappnen.
+++ Im Libanon ist nach den israelischen Angriffen mit mehr als 200 Toten Staatstrauer angeordnet worden.
Öffentliche Einrichtungen blieben geschlossen, ein Großteil der Bewohner der Hauptstadt Beirut blieben Berichten zufolge in ihren Häusern. Derweil dauern die Aufräumarbeiten an. Vor allem in Beirut wurden zahlreiche Häuser zerstört. Getroffen wurden hierbei nicht nur die südlichen Vororte, die als Hochburg der Hisbollah-Miliz gelten. Angriffe gab es auch in Wohn- und Geschäftsvierteln im Zentrum der Stadt. Auch wichtige Transportwege waren Ziel israelischer Angriffe.
+++ Die USA planen derzeit keinen Abzug ihres Militärs aus dem Nahen Osten.
Die verstärkte Präsenz bleibe bestehen, bis der Iran die getroffene Vereinbarung für eine Waffenruhe vollständig umgesetzt habe, schrieb US-Präsident Trump auf seiner Online-Plattform Truth Social. Dazu gehöre auch die dauerhafte Öffnung der Straße von Hormus. Falls dies nicht geschehe, würden die Angriffe auf das Land heftiger als je zuvor wieder aufgenommen, drohte Trump.

+++ Bundestagsvizepräsident Nouripour fordert eine europäische Initiative für die Sicherung des Friedens im Nahen Osten.
Deutschland müsse dabei mehr Engagement zeigen und gemeinsam mit den europäischen Partnern einen Plan erarbeiten, sagte der Grünen-Politiker im Deutschlandfunk. Deutschland und Europa hätten in der Region strategische Interessen. Europa könne vor allem im Libanon dabei helfen, dass die Situation nicht völlig aus dem Ruder laufe. Die Lage dort sei dramatisch, mahnte Nouripour. Es sei zwar richtig, dass die pro-iranische Hisbollah nach wie vor eine Bedrohung für Israel sei. Trotzdem müsse man versuchen, Israel zu einer Einstellung seiner Angriffe zu bewegen. Die Welt brauche dort eine Atempause, um die Möglichkeit für eine dauerhafte Friedenslösung im Nahen Osten zu schaffen.
+++ In Islamabad werden strenge Sicherheitsvorkehrungen vor den Gesprächen zwischen dem Iran und den USA ergriffen.
Teile der Stadt wurden bereits abgeriegelt, Hunderte Sicherheitskräfte sind im Einsatz. Die Hauptstraßen zum Regierungsviertel sind gesperrt. Das Hotel, in dem die Unterhändler erwartet werden, wird zu einer Art Sperrzone. Pakistans Ministerpräsident Sharif, der als Vermittler auftritt, bestätigte den Beginn der Verhandlungen über eine dauerhafte Friedenslösung am Freitag. Am Tag darauf sollen die Delegationen auch direkte Gespräche führen.

+++ Der Iran erwägt weiter, Gebühren für die Durchfahrt der Straße von Hormus zu erheben.
+++ Die vom Iran unterstützte Hisbollah-Miliz im Libanon will Israel weiterhin angreifen.
In Reaktion auf Israels "Verstoß gegen die Waffenruhe" sei in der Nacht der Kibbuz Manara im Norden Israels beschossen worden, hieß es in einer Erklärung der Schiiten-Miliz. Die Gegenangriffe auf Israel würden so lange fortgesetzt, bis die israelisch-amerikanische Aggression aufhöre. Zuvor hatte die Hisbollah erklärt, sie habe das "Recht", auf israelische Angriffe zu reagieren.
+++ Die massiven israelischen Angriffe auf den Libanon gefährden nach den Worten von UNO-Generalsekretär Guterres die vereinbarte Waffenruhe zwischen den USA und dem Iran.
Ein Sprecher von Guterres appellierte an alle Kriegsparteien, die Kampfhandlungen uneverzüglich einzustellen. Es gebe keine militärische Lösung für den Konflikt.
+++ NATO-Generalsekretär Rutte hat nach einem Treffen mit US-Präsident Trump, die Kritik der Bündnispartner relativiert.
Er verneinte im Gespräch mit dem US-Sender CNN die Frage, ob es unter den Verbündeten die vorherrschende Meinung gebe, dass der Krieg völkerrechtlich illegal sei. Der US-Präsident habe sich "eindeutig enttäuscht" über das transatlantische Bündnis und mehrere Partnerstaaten gezeigt.

+++ Frankreichs Präsident Macron hat an die USA und den Iran appelliert, die Waffenruhe einzuhalten.
In Telefonaten mit US-Präsident Trump und dem iranischen Präsidenten Peseschkian sagte Macron nach eigenen Angaben, die Vereinbarung müsse den Weg für umfassende Friedensverhandlungen ebnen. Macron forderte zudem, dass die Waffenruhe auch für den Libanon gelten müsse. Die israelischen Angriffe seien auf Schärfste zu verurteilen.
+++ Der Sohn des letzten Schahs, Pahlavi, hat Äußerungen von US-Präsident Trump zurückgewiesen, wonach es im Iran bereits zu einem Regimewechsel gekommen sei.
Die Iraner müssten sich noch immer von ihren religiösen Herrschern befreien, sagte Pahlavi dem französischen Sender LCI. Er habe aber keine Zweifel, dass das iranische Volk dies schaffen werde. Trump hatte dem Iran einen "Regimewechsel" attestiert und erklärt, man habe es in dem Land jetzt "mit anderen Leuten zu tun".

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