Nahost
Iranischer Präsident Peseschkian räumt schwierige Lage seines Landes ein

Der iranische Präsident Peseschkian hat wegen des Konflikts mit den USA vor einer Verschärfung der Wirtschaftskrise im Land gewarnt.

    Peseschkian steht hinter einem Rednerpult. Er schaut zur Seite der Kamera.
    Irans Präsident Massud Peseschkian (AFP / -)
    Im Staatsfernsehen sagte Peseschkian, das Land befinde sich in einem umfassenden Krieg auf wirtschaftlicher, militärischer und sicherheitspolitischer Ebene. Er bezog sich dabei auch auf die Drohung von US-Präsident Trump, einen Wirtschaftskrieg gegen den Iran zu führen, um so einen Machtwechsel in Teheran zu erzwingen. Peseschkian kündigte an, die Regierung wolle die Inflation, die hohen Lebenshaltungskosten und die Arbeitslosigkeit im Land bekämpfen.
    Im Vergleich zu den Hardlinern im iranischen Machtapparat gilt Präsident Peseschkian als moderat und reformorientiert. Er hat jedoch nur begrenzten Einfluss auf die zentralen außen- und sicherheitspolitischen Entscheidungen des Landes.
    Diese Nachricht wurde am 23.08.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.