Migration
Italien und Spanien beenden gegenseitige Grenzkontrollen

Italien und Spanien wollen ihre gegenseitigen Grenzkontrollen nicht verlängern.

    Der italienische Innenminister Matteo Piantedosi spricht vor dem Senat in Rom.
    Der italienische Innenminister Matteo Piantedosi spricht vor dem Senat in Rom. (AP / Roberto Monaldo)
    Darauf hätten sich die Innenminister beider Länder verständigt, teilte das zuständige Ministerium in Rom mit. Der Streit zwischen den EU-Ländern hatte Ende Juli mit der Ankunft Zehntausender Migranten in der spanischen Nordafrika-Exklave Ceuta begonnen. Italien führte damals Kontrollen an Häfen und Flughäfen ein, Spanien zog nach. Die Maßnahmen liefen bis heute.
    Die rechte Regierung von Ministerpräsidentin Meloni in Rom und die linke Regierung von Ministerpräsident Sánchez in Madrid liegen wegen des Umgangs mit Flüchtlingen seit längerem im Streit.
    Diese Nachricht wurde am 22.10.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.