Singapur
Kanzler Merz plädiert für Freihandelsabkommen mit Ländern der Pazifik-Region

Bundeskanzler Merz hat sich bei einem Besuch in Singapur für Freihandelsabkommen zwischen der EU und den Mitgliedsstaaten der sogenannten Transpazifischen Partnerschaft eingesetzt. Beide Seiten würden mehr als ein Drittel des Welthandels vereinen, sagte Merz in dem Stadtstaat.

    Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) spricht bei der Vortragsreihe "Singapore Lecture".
    Bundeskanzler Merz in Singapur (dpa / Kay Nietfeld)
    Neben Singapur gehören elf weitere Länder der Transpazifischen Partnerschaft an, darunter Australien, Japan, Kanada, Mexiko und Chile. Merz will auf seiner Asien-Reise Handelspartnerschaften vertiefen und für weitere Zusammenarbeiten werben. Begleitet wird er von einer Delegation aus der deutschen Wirtschaft.
    Der Ministerpräsident von Singapur, Wong, kündigte nach einem Treffen mit Merz weitere Investitionen in Deutschland an. Das Vertrauen in den deutschen Standort sei ungebrochen, erklärte Wong. Die Investitionen sollen beispielsweise von den Staatsfonds Singapurs kommen, die das Kapital und die Währungsreserven des Landes global anlegen.

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    Diese Nachricht wurde am 27.10.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.