
Unter anderem steht die Wahl des Parlamentspräsidenten an. Die AfD hat ihren Generalsekretär und bisherigen Parlamentarischen Geschäftsführer Rausch als Kandidaten benannt. Der AfD-Politiker Siegmund sagte im Deutschlandfunk, Rausch sei für das Amt qualifiziert, weil er unterschiedliche Ausrichtungen zu einem gemeinsamen Ziel verbinden könne. Er rechne damit, dass Rausch neben den 39 AfD-Stimmen mindestens fünf weitere erhalten werde. Das BSW hat diese Stimmen zugesagt. Seine Gründerin Wagenknecht sagte der Nachrichtenagentur dpa, ihre Partei beende die - Zitat - "Brandmauer-Idiotie".
Der AfD fehlen im Parlament drei Mandate zur absoluten Mehrheit. CDU, Linke, SPD und Grüne haben eine Zusammenarbeit mit der AfD ausgeschlossen. Der Landesverfassungsschutz stuft sie in Sachsen-Anhalt als gesichert rechtsextrem ein.
Diese Nachricht wurde am 06.10.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
