
Der nordrhein-westfälische Verkehrsminister Krischer von den Grünen kritisierte das als verpasste Chance für Digitalisierung, Kostensenkung und Komfort für die Fahrgäste.
Der Vorstandssprecher des Verkehrsverbunds Rhein-Ruhr, Wittke, sagte im Deutschlandfunk
, ein solches digitales Ticket habe sich in Nordrhein-Westfalen als sehr erfolgreich erwiesen. Die Fahrgäste zahlen nur für Strecken, die sie tatsächlich zurücklegen, höchstens aber den Preis des Deutschlandtickets.
Wittke widersprach der Kritik anderer Länder, das Modell sei finanziell nicht zu stemmen. Die Einnahmeausfälle beim Deutschlandticket würden von Bund und Ländern ausgeglichen, zugleich gewinne man deutlich mehr Fahrgäste. Voraussetzung sei allerdings eine radikale Vereinfachung des Tarifangebots, damit das Nutzen öffentlicher Verkehrsmittel für Kunden einfach und verständlich bleibe.
Diese Nachricht wurde am 22.10.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.








