
Der CSU-Politiker soll sich dem Schriftsatz zufolge eine Aussage über Eralp als "Antisemitin" zu eigen gemacht haben. Dies erfülle den Tatbestand der üblen Nachrede und Beleidigung, erklärte der Anwalt der Deutschen Presse-Agentur. Hintergrund der Anzeige ist ein Wortgefecht zwischen Dobrindt und der Linken-Bundestagsfraktionschefin Reichinnek in der ZDF-Sendung "Maybrit Illner" vom Donnerstag. Moderatorin Illner versprach sich dabei, korrigierte sich aber sofort: "Elif Eralp sagt, sie ist Antisemitin... Sie ist keine Antisemitin." Darauf sagte der CSU-Politiker: "Na doch."
Eralp war mit der Linken bei der Abgeordnetenhauswahl in Berlin am 20. September stärkste Kraft geworden und strebt das Amt der Regierenden Bürgermeisterin in einer rot-grün-roten Koalition an. Gegen ihre Partei werden Antisemitismusvorwürfe erhoben.
Diese Nachricht wurde am 28.09.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.




