Krise der Autobranche
Medienbericht: Volkswagen will Gehälter bis 2030 einfrieren

Volkswagen steckt wie andere deutsche Autobauer in einer Krise. Einem Medienbericht zufolge will der Konzern die Gehälter vieler Beschäftigter nun weltweit bis 2030 einfrieren.

    Die Luftaufnahme zeigt das VW Werk mit dem Heizkraftwerk und der Autostadt in Wolfsburg (Niedersachsen).
    Volkswagen: Beschäftigte sollen auf Lohnerhöhungen verzichten (picture alliance/dpa/Julian Stratenschulte)
    Wie die ”Süddeutsche Zeitung” schreibt, geht dies aus internen Unterlagen hervor, die dem Blatt vorliegen. In einem vom Vorstand beschlossenen Zukunftsplan für das internationale Management sei von einer "Neuausrichtung" der Tarifverhandlungen die Rede. Dazu gehörten neben dem Aussetzen von Lohnerhöhungen auch die Reduzierung variabler Vergütungsanteile sowie spezieller Zahlungen und Vorteile. VW erklärte den Angaben zufolge auf Anfrage, man äußere sich nicht zu "solchen Spekulationen".
    Volkswagen steckt wie andere deutsche Autobauer in einer Krise. Der Aufsichtsrat hatte Anfang September einem Sanierungskonzept zugestimmt, wonach in den kommenden Jahren weltweit weitere 50.000 Stellen gestrichen werden sollen - zusätzlich zu dem bereits vereinbarten Abbau von 50.000 Arbeitsplätzen. Zudem ist die Existenz von vier Werken in Deutschland bedroht.
    Diese Nachricht wurde am 19.10.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.