Von A wie Außenhandel bis Z wie Zeitschriftenverlage – 46 Branchenverbände hat das arbeitgebernahe Institut der Deutschen Wirtschaft nach den Erwartungen für's neue Jahr gefragt – und das Ergebnis überrascht: Trotz Eurokrise und Rezessionsängsten glaubt die Mehrzahl der Branchen an ein gutes Jahr 2012, sagt Institutsdirektor Professor Michael Hüther im Gespräch mit dem Deutschlandfunk.
"Wir haben herausragend beispielsweise den Maschinen- und Anlagenbau, der über alle vier Kategorien, die wir abfragen, positive Aussichten meldet. Das heißt, 2012 wird ein Jahr stärkerer Aktivität, besserer Investitionen und noch besserer Beschäftigungsaussichten. Das gilt auch für die Metall- und Stahlverarbeitung, ansatzweise für die Chemie und für den Automobilbereich."
Nicht nur die deutschen Vorzeigebranchen blicken zuversichtlich ins neue Jahr. Auch in der Bauwirtschaft sei nach schwachen Jahren ein leichter Aufwärtstrend zu erwarten, heißt es in der Umfrage. Ebenso ist die Lage der meist mittelständisch geprägten Handwerksbetriebe robust.
Das sind gute Nachrichten für den Arbeitsmarkt. Im Jahresschnitt sieht IW-Direktor Michael Hüther die Arbeitslosenquote weiter sinken. Nur acht der 46 befragten Branchen rechnet mit einem Stellenabbau, darunter Banken, Sparkassen und Versicherungen, die angesichts der Euro-Schuldenkrise mit deutlich gedämpften Erwartungen ins neue Jahr blicken.
"Das ist natürlich der Bereich der gesamten Kreditwirtschaft, die belastet sind durch Fragen, welche Wertkorrekturen kommen auch noch auf sie zu' Was bedeutet die neue Regulierung' – Das Ganze Thema Energie geprägt durch die Entscheidungen in 2011 über die Energiewende, den Abschied aus der Atomwirtschaft. Das hat hier weitreichende Konsequenzen – Restrukturierung. Und wir sehen einfach über allem so ein bisschen Mehltau."
Stochern im Nebel – weil die Euro-Schuldenkrise ein großer Unsicherheitsfaktor ist. Das sieht auch Wolfgang Franz so, der Chef des Sachverständigenrates. Deutschland bleibe eine Rezession erspart, sagte er dem Handelblatt. Doch werde die Wirtschaft mit 0,5 Prozent nur etwa halb so stark wachsen, wie noch im November von den Wirtschaftsweisen vorhergesagt.
IW-Direktor Michael Hüther hingegen bleibt bei seiner optimistischen Prognose: Plus ein Prozent.
"Ich fühle mich gerade durch diese Umfrage bestätigt. Es ist nicht so, dass wir hier vor einem Absturz stehen. Die deutsche Industrie wird ihre Position auf den Weltmärkten halten. Sie wird daraufhin auch Einkommen und Beschäftigung nach Deutschland holen. Und das trägt, auch wenn es schwächer ist als in den beiden Jahren, die wir jetzt erlebt haben."
"Wir haben herausragend beispielsweise den Maschinen- und Anlagenbau, der über alle vier Kategorien, die wir abfragen, positive Aussichten meldet. Das heißt, 2012 wird ein Jahr stärkerer Aktivität, besserer Investitionen und noch besserer Beschäftigungsaussichten. Das gilt auch für die Metall- und Stahlverarbeitung, ansatzweise für die Chemie und für den Automobilbereich."
Nicht nur die deutschen Vorzeigebranchen blicken zuversichtlich ins neue Jahr. Auch in der Bauwirtschaft sei nach schwachen Jahren ein leichter Aufwärtstrend zu erwarten, heißt es in der Umfrage. Ebenso ist die Lage der meist mittelständisch geprägten Handwerksbetriebe robust.
Das sind gute Nachrichten für den Arbeitsmarkt. Im Jahresschnitt sieht IW-Direktor Michael Hüther die Arbeitslosenquote weiter sinken. Nur acht der 46 befragten Branchen rechnet mit einem Stellenabbau, darunter Banken, Sparkassen und Versicherungen, die angesichts der Euro-Schuldenkrise mit deutlich gedämpften Erwartungen ins neue Jahr blicken.
"Das ist natürlich der Bereich der gesamten Kreditwirtschaft, die belastet sind durch Fragen, welche Wertkorrekturen kommen auch noch auf sie zu' Was bedeutet die neue Regulierung' – Das Ganze Thema Energie geprägt durch die Entscheidungen in 2011 über die Energiewende, den Abschied aus der Atomwirtschaft. Das hat hier weitreichende Konsequenzen – Restrukturierung. Und wir sehen einfach über allem so ein bisschen Mehltau."
Stochern im Nebel – weil die Euro-Schuldenkrise ein großer Unsicherheitsfaktor ist. Das sieht auch Wolfgang Franz so, der Chef des Sachverständigenrates. Deutschland bleibe eine Rezession erspart, sagte er dem Handelblatt. Doch werde die Wirtschaft mit 0,5 Prozent nur etwa halb so stark wachsen, wie noch im November von den Wirtschaftsweisen vorhergesagt.
IW-Direktor Michael Hüther hingegen bleibt bei seiner optimistischen Prognose: Plus ein Prozent.
"Ich fühle mich gerade durch diese Umfrage bestätigt. Es ist nicht so, dass wir hier vor einem Absturz stehen. Die deutsche Industrie wird ihre Position auf den Weltmärkten halten. Sie wird daraufhin auch Einkommen und Beschäftigung nach Deutschland holen. Und das trägt, auch wenn es schwächer ist als in den beiden Jahren, die wir jetzt erlebt haben."