
Sie sei aber im vergangenen Jahr ausgetreten. Der Landesverfassungsschutz erwähnt die Rote Hilfe in seinem Jahresbericht als mit "Abstand größte linksextremistische Organisation" in Berlin. Sie unterstütze Betroffene von Strafermittlungen. Ausschlaggebend sei dabei allein die politisch linke Motivation der Tat.
Nicht alle Vereinsmitglieder verfolgten selbst verfassungsfeindliche Zielsetzungen. Die Gegnerschaft ihrer Entscheidungsträger zur freiheitlichen demokratischen Grundordnung sei jedoch ein Grund für die Beobachtung.
Rote Hilfe sieht sich als linke Schutzorganisation
Die Rote Hilfe versteht sich laut ihrer Satzung als "linke Schutz- und Solidaritätsorganisation" für alle, die aufgrund ihrer politischen Betätigung verfolgt würden.
Nach Angaben von Linke-Landesgeschäftsführer Tielebein ist Eralp während ihres Jurastudiums beigetreten. Sie habe gewollt, dass Menschen einen juristischen Beistand hätten, die sich für linke und soziale Themen engagierten, auch wenn diese nicht über die nötigen finanziellen Mittel verfügten. Sie sei über Jahre passives Mitglied gewesen und wegen teilweise anderer politischer Ansichten noch vor ihrer Spitzenkandidatur ausgetreten.
Eralp hat nach dem Wahlsieg der Linke erklärt, Regierende Bürgermeisterin in Berlin werden zu wollen. Bei der Wahl zum Landesparlament am 20. September war die Partei mit 25,7 Prozent mit Abstand stärkste Kraft geworden.
Diese Nachricht wurde am 30.09.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.










