
Der Haftbefehl gegen den ukrainischen Staatsangehörigen sei in Vollzug gesetzt worden, teilte der Generalbundesanwalt in Karlsruhe mit.
Den Ermittlern zufolge stand der mutmaßliche Spion spätestens seit Juli 2025 über einen Mittelsmann in Kontakt mit einem russischen Nachrichtendienst. Vor dem Hintergrund des russischen Angriffskrieges gegen die Ukraine habe er von Deutschland aus Informationen beschafft. Dazu gehörten Erkenntnisse über die Produktion von Panzern und Munition sowie über Personal und militärische Anlagen zur Sicherung der NATO-Ostflanke.
Das Bundesverteidigungsministerium erklärte, der Fall zeige die vielfältigen Bedrohungen für Deutschland durch ausländische Nachrichtendienste.
Diese Nachricht wurde am 23.10.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
