
Das Angebot der Region Köln-Rhein-Ruhr habe in vier von sieben Bewerbungskriterien vorne gelegen, betonte Wüst. Dass sich 66 Prozent in den Bürgerentscheiden für eine Bewerbung ausgesprochen hätten, habe zusätzlich Rückenwind gegeben. Sein Bundesland werde auch nach der Entscheidung ambitionierte Sportpolitik machen. Das Interview der Woche ist ab 11.05 Uhr im Deutschlandfunk zu hören.
Bewerbung für 2036, 2040 oder 2044
Der Deutsche Olympische Sportbund hatte gestern entschieden, München in das Rennen um die Austragung der Olympischen und Paralympischen Spiele 2036, 2040 oder 2044 zu schicken. Die Segelwettbewerbe sollen in Kiel stattfinden. München und die Rhein-Ruhr-Region waren die letzten verbliebenen Bewerber. Berlin hatte seine Kandidatur in dieser Woche zurückgezogen; die Stadt Hamburg war bereits im Mai nach einem Bürgerentscheid ausgeschieden.
Sowohl München als auch Köln hatten mit nachhaltigen Spielen geworben und überwiegend auf bereits vorhandene Infrastruktur gesetzt. Die bayerische Landeshauptstadt hatte außerdem auf kurze Wege und die große Erfahrung bei der Ausrichtung von Sportgroßereignissen verwiesen. Erst vor wenigen Tagen hatte sie den Zuschlag für das Fußball-Champions-League Finale 2028 und die Leichtathletik-WM 2031 bekommen.
Söder: Bayern soll ganz Deutschland repräsentieren
Bayerns Ministerpräsident Söder sprach nach der Entscheidung von einem historischen Schritt. Bayern werde alles geben, um ganz Deutschland zu repräsentieren. Der Moment der Freude sei nur kurz, erklärte Söder. Denn jetzt heiße es: "hart arbeiten".
Diese Nachricht wurde am 27.09.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
