
Er rechne damit, dass der bisherige Parlamentarische Geschäftsführer Rausch neben den 39 AfD-Stimmen mindestens fünf weitere erhalten werde, sagte Siegmund im Deutschlandfunk. Kritik daran, dass Rausch auch weiterhin Generalsekretär der Partei bleiben soll, wies er zurück. Es komme auf die Fähigkeit an, unterschiedliche Ausrichtungen zu einem gemeinsamen Ziel zu verbinden. Dass er das könne, habe Rausch innerhalb der AfD bewiesen und das werde er auch als Landtagspräsident schaffen, betonte Siegmund.
Der Landtag in Magdeburg wird heute bei seiner konstituierenden Sitzung unter anderem den Parlamentspräsidenten wählen. Der AfD-Kandidat Rausch könnte es mit den vom BSW zugesagten Stimmen ins Amt schaffen. Es wäre das erste Mal, dass die AfD einen Landtagspräsidenten stellt. CDU, Linke, SPD und Grüne haben eine Zusammenarbeit mit der Partei ausgeschlossen.
Mit Blick auf die für Dezember geplante Wahl eines Ministerpräsidenten erklärte Siegmund, seine Kandidatur gelte nur für den ersten Wahlgang. Sollte er dann keine Mehrheit bekommen, stehe er für das Amt nicht mehr zur Verfügung.
Diese Nachricht wurde am 06.10.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
