
Wie das Internationale Auschwitz Komitee in Berlin mitteilte, starb Höllenreiner am Freitag kurz vor seinem 93. Geburtstag im bayerischen Mühldorf am Inn. Höllenreiner sei ein "großer Zeitzeuge" gewesen, der von den Schrecken von Auschwitz, von den Tätern und Opfern, vor allem aber von der anhaltenden Diskriminierung der Sinti und Roma in Europa eindringlich berichtet habe.
Höllenreiner wurde im Alter von neun Jahren im Frühjahr 1943 mit seiner Familie in ein Lager nach Auschwitz deportiert. Im Januar 1945 konnte er nach Frankreich fliehen.
Diese Nachricht wurde am 19.10.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
