
Der bayerische Ministerpräsident sagte vor der Sitzung des Bundesrates zum Tankrabatt, man müsse über die CO2-Bepreisung und alle Regeln sprechen, die Energie in Deutschland staatlich teurer machten. Söder lobte die Schritte zur Absenkung der Spritpreise, betonte aber, dies könne nur ein erster Schritt sein. Nötig sei ein großes Paket, welches dauerhaft Entlastungen bei den hohen Energiepreisen bringe, so Söder. Die Ministerpräsidentin von Mecklenburg-Vorpommern, Schwesig, - SPD - sagte, der geplante Tankrabatt sei wichtig, aber er werde nicht reichen. Der Spritpreis müsse wieder unter zwei Euro. Ähnlich äußerte sich Thüringens Ministerpräsident Voigt von der CDU. Für viele Menschen sei ein Auto kein Luxus, sondern eine Notwendigkeit.
Der Bundestag befasst sich zur Stunde mit der Wiedereinführung des Tankrabatts. Geplant ist, die Steuern auf Benzin und Diesel ab dem 1. Oktober um 17 Cent je Liter zu senken. Ökonomen kritisieren die Maßnahme als teuer und wenig zielgenau.
Diese Nachricht wurde am 25.09.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.




