
Das Verbot gelte vom Mittag an bis heute Abend 20 Uhr, teilte die örtliche Verwaltung mit. In mehreren Städten war es zu Straßenschlachten zwischen Demonstranten und der Polizei gekommen. Diese setzte Tränengas und Wasserwerfer ein. Landesweit wurden bei den Protesten unter anderem gegen hohe Lebenshaltungskosten mehr als 2.000 Menschen festgenommen. Nach Angaben des Innenministeriums erlitten mehr als 600 Beamte Verletzungen.
Eine Sprecherin des Auswärtigen Amtes erklärte, die Bundesregierung sei wegen der Ausschreitungen in Frankreich besorgt. Daher seien die Sicherheitshinweise für Reisen in das Nachbarland geändert worden. Reisende sollten sich dort etwa von Demonstrationen fernhalten.
Diese Nachricht wurde am 19.10.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
