Magdeburg
SPD in Sachsen-Anhalt unternimmt Vorstoß für Regierungsbildung - ohne AfD-Beteiligung

Nach der Landtagswahl in Sachsen-Anhalt hat die SPD einen Vorstoß für eine mögliche Regierungsbildung ohne AfD-Beteiligung unternommen.

    Auf dem Rednerpult im Landtag von Sachsen-Anhalt in Magdeburg steht ein halb leer getrunkenes Glas Wasser.
    Bei der Landtagswahl am 6. September war die AfD mit 43,8 Prozent stärkste Kraft geworden. (imago / dts Nachrichtenagentur)
    Die SPD-Landesspitze lud Vertreter von CDU, Grünen, Linken und BSW für kommende Woche zu Gesprächen ein. Nach Angaben der Nachrichtenagentur AFP heißt es in einem Schreiben, man wolle unter anderem über die Möglichkeit eines überparteilichen Ministerpräsidenten beraten. Die CDU lehnte die Einladung bereits ab. Der Landesverband habe nach der Wahlniederlage entschieden, in die Opposition zu gehen, erklärte eine Sprecherin. Die anderen drei Parteien wollen teilnehmen.
    Da die AfD trotz ihres deutlichen Wahlsiegs die absolute Mehrheit verfehlte, gestaltet sich die Regierungsbildung schwierig. CDU, SPD, Grüne und Linke schließen jede Kooperation mit der AfD aus.
    Diese Nachricht wurde am 24.09.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.