
Dabei solle es darum gehen, den genauen Verlauf der gemeinsamen Grenze gegenseitig zu bestätigen, hieß es in Seoul. Zuletzt hatte es neue Spannungen zwischen Nord- und Südkorea gegeben. Bei einer Explosion im Grenzgebiet waren drei südkoreanische Soldaten verletzt worden. Seoul geht davon aus, dass nordkoreanische Landminen dafür verantwortlich waren, und wirft dem Norden einen Bruch des Waffenstillstands vor. Nordkorea weist die Anschuldigungen zurück.
Nach Schätzungen des südkoreanischen Militärs hat Nordkorea seit 2024 entlang der Grenze rund 960.000 Landminen verlegt.
Die beiden Länder befinden sich offiziell im Kriegszustand, da der Koreakrieg 1953 nur mit einem Waffenstillstand und nicht mit einem Friedensvertrag endete.
Diese Nachricht wurde am 23.10.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
