
Im November sollen weitere 500.000 Tonnen folgen und unmittelbar danach eine weitere Million Tonnen. Abhängig vom Zustand der russischen Raffinerien werde Russland anschließend in kurzer Zeit nochmals drei Millionen Tonnen Diesel liefern.
Wegen bestehender Sanktionen gegen Russland stellte das US-Finanzministerium dafür eine temporäre Erlaubnis aus.
Der ukrainische Präsident Selenskyj kritisierte, das Geschäft verschaffe Russland zusätzliche finanzielle Mittel für den Krieg gegen die Ukraine. Er sprach von einer unwürdigen und schwachen Entscheidung.
Die Dieselpreise sind in den USA seit Beginn des US-israelischen Krieges gegen den Iran deutlich gestiegen. Trump hat zuletzt Verbündete dazu gedrängt, Notreserven freizugeben. Außerdem hat er den Zugang zu steuerfreiem Diesel erweitert.
Diese Nachricht wurde am 09.10.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
