US-Kongress
Trumps Entscheidung gegen Russland-Sanktionen sorgt auch unter Republikanern für Empörung

Die Aussetzung von Sanktionen gegen Russland durch US-Präsident Trump hat in den Vereinigten Staaten parteiübergreifend Kritik ausgelöst.

    Das Bild zeigt US-Präsident Donald Trump im Porträt. Er blickt ernst in die Kamera.
    US-Präsident Donald Trump (picture alliance / zz / Andrea Renault / STAR MAX / IPx)
    Der republikanische Senator Tillis sprach von einer - Zitat - "Kapitulation vor einem russischen Diktator". Sein Parteikollege Bacon warf Trump vor, den russischen Angriffskrieg gegen die Ukraine zu verlängern, statt ihn zu beenden. Der demokratische Senator Blumenthal schrieb auf der Plattform X, Trump wolle sich bei Putin einschmeicheln und mache sich zum Unterstützer der russischen Kriegsmaschinerie.
    Das Sanktionsgesetz war von dem republikanischen Senator Graham aus South Carolina maßgeblich vorangetrieben worden. Nach seinem Tod fand es im Kongress eine parteiübergreifende Mehrheit. Ziel war es, den Kreml im Ukraine-Krieg mit weitreichenden Strafmaßnahmen unter Druck zu setzen. Trump stoppte diese nun kurz vor ihrem Inkrafttreten; mit der Begründung, das sei im nationalen Interesse der USA.
    Diese Nachricht wurde am 17.10.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.