USA
Trumps Initiative für günstiges Rinderhack erntet Kritik - auch aus den eigenen Reihen

In den USA mehrt sich Kritik an den Plänen von US-Präsident Trump, den Import von ausländischem Rindfleisch ohne zusätzliche Zölle zu erlauben. Parteikollegen und Verbände kritisieren, der Markt werde überschwemmt, zulasten der eigenen Viehwirtschaft.

    Ein volles Regal mit eingeschweißtem Hackfleisch im US-Supermarkt Walmart
    Präsident des US-Viehzüchterverbands Justin Tupper: "Man stellt Amerika nicht an erste Stelle, indem man die US-amerikanischen Rinderzüchter an letzte Stelle setzt" (picture alliance / imageBROKER / Nathalie Lieckfeld)
    Die republikanische Senatorin Fischer schrieb in einem Onlinebeitrag, alle wünschten sich günstigere Lebensmittel, jedoch nicht auf Kosten der amerikanischen Erzeuger. Der republikanische Senator Sheehy kritisierte ebenfalls, Trumps Vorstoß würde den Viehzüchtern schaden. Der Kritik schloss sich auch der Präsident des US-Viehzüchterverbands Tupper an.
    Trump hatte zuvor bekanntgegeben, ein nicht näher spezifiziertes Abkommen abgeschlossen zu haben und damit den Preis für Rinderhackfleisch zu senken. In den kommenden 90 Tagen sollen bis zu 300.000 Tonnen Rinderhack ohne zusätzliche Zölle in die USA importiert werden. Man habe zugesichert, dass dieses Rindfleisch 25 Prozent unter dem aktuellen Marktpreis verkauft werde, so Trump.
    Diese Nachricht wurde am 22.08.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.