
Wie Digital-Ministerin Egelund in Kopenhagen mitteilte, verschafften sich die Angreifer Zugang zu Namen, Adressen und den Sozialversicherungsnummern. Egelund sprach von einem äußerst schwerwiegenden Vorfall.
Das zentrale Melderegister speichert Daten von elf Millionen Menschen. Neben den derzeit lebenden und in Dänemark ansässigen Personen umfasst es auch Informationen über gestorbene Menschen sowie solche, die das Land verlassen haben. Personen, die unter Adress- und Namensschutz stehen, sollen von dem Datenleck nicht betroffen sein.
Vor rund einem Jahr hatten Hacker bereits die Internetseiten mehrerer dänischer Regierungsbehörden sowie eines Rüstungsunternehmens angegriffen. Zu der Cyber-Attacke bekannte sich damals eine pro-russische Hackergruppe.
Diese Nachricht wurde am 05.10.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.





