
Ein Vertreter regionaler Behörden sprach von einem Angriff auf einen Markt mit mehr als 70 Toten. Er machte die sudanesische Armee dafür verantwortlich.
Der Zwischenfall ereignete sich bereits gestern in der Region Abyei, deren Zugehörigkeit zwischen den Nachbarländern umstritten ist. In einem Medienbericht hieß es, der attackierte Markt werde auch von der RSF-Miliz genutzt, um Benzin zu kaufen. Die Aufständischen kämpfen seit 2023 gegen die sudanesische Armee. Zehntausende Menschen wurden in dem Konflikt getötet; Millionen wurden vertrieben.
Zuletzt hatten beide Kriegsparteien den Einsatz von Drohnen deutlich ausgeweitet. Ein Sprecher von UNO-Generalsekretär Guterres erklärte, man sei alarmiert über die anhaltenden Drohnenangriffe, bei denen Zivilisten ums Leben kämen und Versorgungsdienste beeinträchtigt würden.
Diese Nachricht wurde am 20.10.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
