
Die "Studentska Lista" sei eine neue Kraft, die sich erstmal finden müsse,
sagte Mijatovic im Deutschlandfunk
. Innerhalb der Bewegung seien viele unterschiedliche Vorstellungen unterwegs. Das betreffe etwa die Haltung zum Kosovo, zu Russland, zur Vergangenheit Serbiens und zum Nationalismus im Land. Mijatovic betonte aber, dass die Studentska Lista europäische Werte in den Vordergrund stelle und versuchen werde, die Demokratie in Serbien wiederherzustellen. Der Grünen-Politiker rief die Bundesregierung auf, sich mit Vertretern der SL zu treffen und der Bewegung mehr Aufmerksamkeit zu schenken.
Mijatovic hatte die Parlamentswahl in Serbien als Beobachter der OSZE begleitet. Er berichtete über Versuche der Partei des ehemaligen Präsidenten Vucic, die Wahl zu beeinflussen. Vucic hatte das Land seit 2012 in unterschiedlichen Positionen geführt; ihm werden autokratische Methoden vorgeworfen.
Diese Nachricht wurde am 27.10.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
