Nach Wahl-Niederlage
Wechsel an der CDU-Spitze in Mecklenburg-Vorpommern - SPD will mit Linken und Grünen sprechen

Nach dem Ausscheiden der CDU aus dem Landtag von Mecklenburg-Vorpommern hat Spitzenkandidat Peters seinen Rücktritt vom Vorsitz der Landespartei erklärt. Er ziehe damit die Konsequenzen aus der "krachenden Niederlage", sagte Peters nach einer Sitzung des CDU-Landesvorstands in Schwerin.

    Daniel Peters, Spitzenkandidat der CDU in Mecklenburg-Vorpommern, steht bei der Wahlparty auf der Bühne neben Mitstreiterinnen und Mitstreitern. Alle machen betretene Gesichter.
    Nach dem Ausscheiden aus dem Landtag in Mecklenburg-Vorpommern tritt CDU-Chef Daniel Peters zurück. (Daniel Bockwoldt / dpa / Daniel Bockwoldt)
    Kommissarisch soll demnach bis zu einem Landesparteitag Anfang kommenden Jahres der Staatsminister für die Bund-Länder-Zusammenarbeit im Bundeskanzleramt, Amthor, den Vorsitz der Landes-CDU übernehmen.

    Schwesig sieht Auftrag zur Regierungsbildung bei SPD

    Die CDU war bei der Landtagswahl am vergangenen Sonntag an der Fünf-Prozent-Hürde gescheitert. Stärkste Kraft wurde die AfD, mit der keine andere Partei zusammenarbeiten will. Ungeachtet des Wahlsiegs der AfD erklärte Ministerpräsidentin Schwesig von der SPD, sie sehe den Wählerauftrag, eine demokratische und stabile Regierung zu bilden. Als Präferenz nannte sie Rot-Rot-Grün. Am Abend sprach sich der SPD-Vorstand einstimmig dafür aus, die inhaltliche Basis für eine entsprechende Zusammenarbeit auszuloten.
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    Diese Nachricht wurde am 22.09.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.