
Bis 2030 könnte diese Zahl auf knapp vier Millionen steigen, warnt die Bildungsorganisation der Vereinten Nationen. Sie bezieht sich bei der Schätzung auf die Zahl der Mädchen, die bereits an einer weiterführenden Schule eingeschrieben waren und diese nach der Machtübernahme verlassen mussten, sowie Mädchen, die die Grundschule erfolgreich abschließen. Die islamistischen Taliban verbieten Frauen und Mädchen den Besuch von weiterführenden Schulen und Universitäten. Aus Sicht der Unesco stellen die Einschnitte schwere Verstöße gegen die Menschenrechte dar. Ihr Ausschluss berge das Risiko, die Armut im Land zu verschärfen und Potenzial ungenutzt zu lassen.
Diese Nachricht wurde am 12.08.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
