UNO-Vollversammlung
Abbas verlangt mehr Engagement im Nahostkonflikt

Palästinenserpräsident Abbas hat die internationale Gemeinschaft zu stärkerem Engagement im Nahostkonflikt aufgerufen.

    Der palästinensische Präsident Mahmud Abbas ist auf einer großen Videoleinwand im Plenarsaal der UNO-Vollversammlung in New York zu sehen.
    Mahmud Abbas wendet sich per Video an die UNO-Vollversammlung in New York. (Getty Images via AFP / ALEXI J. ROSENFELD)
    Die Palästinenser erlebten eine der gefährlichsten Phasen ihrer Geschichte, sagte Abbas in einer Videoansprache vor der UNO-Vollversammlung in New York. Er verwies auf die israelische Besatzung im Westjordanland und die Situation im Gazastreifen. Israel habe alle grundlegenden Lebensbereiche ins Visier genommen, erklärte der 90-Jährige, der seit 2005 an der Spitze der Palästinensischen Autonomiebehörde steht. Zudem warb er erneut für eine Zweistaatenlösung.
    Die USA hatten Abbas und weiteren ranghohen palästinensischen Vertretern zum zweiten Mal in Folge die Einreise zur Generalversammlung verweigert. Der israelische Ministerpräsident Netanjahu wird am Abend vor der UNO sprechen.
    Diese Nachricht wurde am 24.09.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.